Deutsche Tageszeitung - Weißes Haus: Trump verkündet am Dienstag "aufregende" Neuigkeit zum Pentagon

Weißes Haus: Trump verkündet am Dienstag "aufregende" Neuigkeit zum Pentagon


Weißes Haus: Trump verkündet am Dienstag "aufregende" Neuigkeit zum Pentagon
Weißes Haus: Trump verkündet am Dienstag "aufregende" Neuigkeit zum Pentagon / Foto: © AFP/Archiv

Das Weiße Haus hat für Dienstag eine "aufregende" Neuigkeit angekündigt, die das Pentagon betrifft. US-Präsident Donald Trump werde eine "aufregende Bekanntmachung in Verbindung mit dem Verteidigungsministerium" machen, erklärte seine Sprecherin Karoline Leavitt am Dienstag in einer Stellungnahme, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Nähere Einzelheiten nannte sie zunächst nicht.

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Laut Trumps Tagesprogramm ist für 14.00 Uhr (Ortszeit, 20.00 Uhr MESZ) eine Ankündigung aus dem Oval Office angesetzt. Nähere Angaben zu dem Termin wurden nicht erwähnt. Es wäre der erste öffentliche Auftritt des US-Präsidenten seit einer Woche.

Trump bezeichnet sich selbst immer wieder gern als "Präsidenten des Friedens". Der Rechtspopulist macht keinen Hehl daraus, dass er glaubt, ihm stehe für seine Vermittlungsbemühungen in internationalen Konflikten der Friedensnobelpreis zu. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus rühmt er sich, bereits sechs Konflikte beendet zu haben - eine Waffenruhe in der Ukraine wie auch im Gazastreifen gehören jedoch trotz intensiver Bemühungen bislang nicht dazu.

Ungeachtet dessen brachte Trump in den vergangenen Wochen mehrfach eine Umbenennung des Pentagons in "Department of War" (Kriegsministerium) ins Spiel. Er begründete den Vorstoß damit, dass die derzeitige Bezeichnung "zu defensiv" sei.

"Das war der Name, als wir den Ersten Weltkrieg gewonnen haben, als wir den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben, als wir alles gewonnen haben", sagte Trump vergangene Woche Montag vor Journalisten. "Wir wollen defensiv sein, aber wir wollen auch offensiv sein. Das müssen wir. Es klang für mich einfach besser", fügte er hinzu.

Trump sagte, er wisse nicht, ob der Kongress einer solchen Namensänderung zustimmen müsse. Er sei aber sicher, dass die Abgeordneten sich ihr anschließen würden, sollte dies der Fall sein.

Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth deutete die bevorstehende Namensänderung seines Ressorts an. "Es geht nicht nur um Worte - es geht um die Kriegerethik", sagte Hegseth vergangene Woche bei einer Kabinettsitzung. An Trump gerichtet fügte der frühere Moderator von Trumps Haussender Fox News und Veteran der US-Einsätze im Irak und in Afghanistan hinzu: "Wir wollen keinen Krieg, wir suchen ihn nicht. Sie sind der Friedenspräsident, Sir."

(W.Uljanov--DTZ)

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