Deutsche Tageszeitung - Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas

Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas


Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas
Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas / Foto: © AFP/Archiv

Nach US-Präsident Donald Trump hat auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz eine "letzte Warnung" an die radikalislamische Hamas gerichtet. "Lasst die Geiseln frei und legt eure Waffen nieder - oder Gaza wird zerstört und ihr werdet vernichtet", schrieb Katz am Montag im Onlinedienst X.

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Er sprach von einer "letzten Warnung" an die Palästinenserorganisation und griff damit Trumps Worte auf. Der US-Präsident hatte die Hamas am Sonntag aufgerufen, einem Abkommen zur Freilassung der von ihr seit fast zwei Jahren im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln zuzustimmen.

Katz kündigte weitere Angriffe auf die Stadt Gaza an. "Heute wird ein verheerender Hurrikan den Himmel über der Stadt Gaza treffen und die Dächer der Terrortürme werden erzittern", erklärte der Verteidigungsminister. Die israelische Armee bereite sich darauf vor, ihren Einsatz zur Einnahme der Stadt auszuweiten.

Die Hamas hatte nach Trumps Warnung am Sonntag ihre Bereitschaft zu sofortigen Verhandlungen über ein Waffenruhe-Abkommen bekundet. Im Gegenzug verlangte die Palästinenserorganisation unter anderem "eine klare Erklärung des Kriegsendes" und einen vollständigen Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen.

Nach Angaben des Nachrichtenportals "Axios" hatte der US-Sondergesandte Steve Witkoff der Hamas in der vergangenen Woche einen neuen Vorschlag für ein Abkommen über eine Waffenruhe im Gazastreifen und eine Freilassung der Geiseln übermittelt. Das Weiße Haus hat bislang keine Einzelheiten des Vorschlags bekanntgegeben.

Bei ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer islamistischer Gruppen 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. 47 der Verschleppten befinden sich noch immer in dem Palästinensergebiet. Dem israelischen Militär zufolge sind mindestens 25 der Geiseln tot.

Als Reaktion auf den Hamas-Überfall geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, die nicht unabhängig überprüft werden können, bislang mehr als 64.300 Menschen getötet.

(I.Beryonev--DTZ)

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