Deutsche Tageszeitung - NGO: Gegner der USA verbreiten Falschinformationen zu Attentat auf rechten Aktivisten Kirk

NGO: Gegner der USA verbreiten Falschinformationen zu Attentat auf rechten Aktivisten Kirk


NGO: Gegner der USA verbreiten Falschinformationen zu Attentat auf rechten Aktivisten Kirk
NGO: Gegner der USA verbreiten Falschinformationen zu Attentat auf rechten Aktivisten Kirk / Foto: © AFP/Archiv

Staatsmedien in Russland, China und dem Iran verbreiten nach Angaben einer NGO massenhaft Desinformation zum Attentat auf den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk. Staatliche Medien in den drei Ländern erwähnten Kirk seit seiner Ermordung vor einer Woche 6200 Mal, wie die auf Falschinformationen im Internet spezialisierte Organisation Newsguard am Mittwoch mitteilte.

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Kirk galt als einer der einflussreichsten rechten Aktivisten und Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump für die Jugend. Nach Behördenangaben schoss der 22-jährige Tyler Robinson von einem Dach aus auf den 31-Jährigen. Er wurde festgenommen, die Staatsanwaltschaft klagte ihn wegen Mordes an.

Der Großteil der Desinformation über das Attentat wurde Newsguard zufolge in russischen Medien verbreitet, die über eine angebliche Verwicklung der Ukraine berichteten und versuchten, das Attentat mit Kirks Ablehnung der US-Militärhilfe für Kiew in Verbindung zu bringen.

Iranische Staatsmedien äußerten unbelegte Vermutungen über eine Beteiligung des israelischen Geheimdienstes Mossad, wie Newsguard weiter berichtete. Als Grundlage für diese Falschinformation wurde demnach auf Kirks Kritik an US-Angriffen auf Atomanlagen im Iran im Juni verwiesen.

Chinas Staatsmedien verbreiteten laut Newsguard Falschinformationen über den mutmaßlichen Attentäter Robinson und behaupteten, der 22-Jährige habe im Jahr 2020 Geld für Trumps Wahlkampf gespendet.

Der Gouverneur von Utah, Spencer Cox, hatte bereits in der vergangenen Woche davor gewarnt, dass die Gegner der USA die Ermordung Kirks instrumentalisieren könnten. "Wir haben Bots aus Russland, China und der ganzen Welt, die versuchen, Desinformation zu verbreiten und zu Gewalt anzustacheln", sagte er.

Die US-Regierung hatte im April ein Programm zur Überwachung und Bekämpfung ausländischer Einmischung und Desinformation abgeschafft. US-Außenminister Marco Rubio begründete dies mit der Notwendigkeit, die "freie Meinungsäußerung" zu bewahren. Die USA stoppten kürzlich Berichten zufolge außerdem Vereinbarungen zur Bekämpfung von Desinformationskampagnen mit Deutschland und mehr als 20 Staaten weltweit.

(V.Sørensen--DTZ)

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