Deutsche Tageszeitung - FDP-Politiker Vogel wird Personalmanager bei der Lufthansa

FDP-Politiker Vogel wird Personalmanager bei der Lufthansa


FDP-Politiker Vogel wird Personalmanager bei der Lufthansa
FDP-Politiker Vogel wird Personalmanager bei der Lufthansa / Foto: © AFP

Der langjährige FDP-Spitzenpolitiker Johannes Vogel wechselt in die Wirtschaft. Zum 1. Dezember fange Vogel als Personalmanager im Lufthansa-Konzern an, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Samstag. Der Schritt sei für ihn "eine bewusste Entscheidung für unternehmerische Verantwortung und das Thema modernes Personalmanagement", sagte Vogel der Zeitung.

Textgröße ändern:

Demnach leitet der 43-Jährige künftig den Bereich Personal und Recht bei der Lufthansa-Tochter Eurowings in Köln. Seinen Rückzug aus der Politik hatte Vogel nach der Bundestagswahl im Februar bekanntgegeben. Zur Zeit der Ampel-Koalition war er stellvertretender Parteivorsitzender und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion gewesen.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Neue russische Angriffe: Selenskyj beklagt unveränderte Haltung Moskaus zum Krieg

Russland hat nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj seine Haltung im Krieg auch nach einem neuen diplomatischen Vorstoß nicht geändert. Kurz nach einer neuen Gesprächsrunde zwischen dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Kremlchef Wladimir Putin in St. Petersburg habe Russland "einen gezielten Angriff gestartet", erklärte Selenskyj am Donnerstag. "Das bedeutet, dass es keine wirkliche Änderung in seiner Haltung gegenüber all dem, was geschieht, gegeben hat." Ukrainische Behörden meldeten vier Tote durch russische Angriffe.

Milliarden-Rüstungsdeal: USA wollen 850 F-35-Kampfjets bei Lockheed Martin kaufen

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat einen milliardenschweren Kampfjet-Deal verkündet: Das Verteidigungsministerium in Washington vereinbarte mit dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin die Produktion und Lieferung von 850 Tarnkappenflugzeugen vom Typ F-35, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Das Rahmenabkommen bedarf der Zustimmung des US-Kongresses, der die Finanzmittel bewilligen muss.

Sohn von Aung San Suu Kyi spricht erstmals seit fünf Jahren mit seiner Mutter

Zum ersten Mal seit mehr als fünf Jahren hat der Sohn der in Myanmar inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wieder mit seiner Mutter sprechen können. Während des 20-minütigen Telefonats hätten sich beide vor allem über Familienangelegenheiten ausgetauscht, sagte Kim Aris am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Wir wussten, dass das Telefonat aufgezeichnet werden würde, also haben wir über nichts Sensibles gesprochen."

Familiennachzug zu Flüchtling: Kind muss bei Antrag minderjährig sein

Nur Minderjährige können zu einem in Deutschland als Flüchtling anerkannten Elternteil nachziehen. Maßgeblich ist, dass das Kind zum Zeitpunkt der Beantragung des Visums noch minderjährig war, wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag entschied. Eine Nachfrist müsse nicht gewährt werden. (Az. 1 C 22.25)

Textgröße ändern: