Deutsche Tageszeitung - Kreml: Annäherung an Washington hat "Ergebnis nahe null" gebracht

Kreml: Annäherung an Washington hat "Ergebnis nahe null" gebracht


Kreml: Annäherung an Washington hat "Ergebnis nahe null" gebracht
Kreml: Annäherung an Washington hat "Ergebnis nahe null" gebracht / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Die von US-Präsident Donald Trump initiierte Annäherung zwischen Russland und den USA hat Moskau zufolge ein "Ergebnis nahe null" gebracht. Dies sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch dem Sender RBC. "Dieser Prozess verläuft schleppend, sehr schleppend", sagte Peskow mit Blick auf die in den vergangenen sechs Monaten erfolgten Bemühungen, die fast keine Ergebnisse gebracht hätten.

Textgröße ändern:

Von Trump geäußerte Einschätzungen zur wirtschaftlichen Lage Russlands wies Peskow indes zurück. "Russland bewahrt seine makroökonomische Stabilität", sagte der Kreml-Sprecher. "Ja, Russland erlebt Spannungen und Probleme in verschiedenen Wirtschaftsbereichen", räumte Peskow ein. Doch die wirtschaftliche Gesamtlage des Landes sei stabil. Trump hatte Russland am Dienstag am Rande der UN-Vollversammlung in New York als einen "Papiertiger" bezeichnet, der wirtschaftlich in Not sei.

Moskau habe "keine Alternative", als seine 2022 begonnene Militäroffensive in der Ukraine fortzusetzen, fügte Peskow hinzu. Die Offensive werde fortgesetzt, um "unsere Interessen zu wahren und die Ziele zu erreichen", die Kreml-Chef Wladimir Putin festgesetzt habe. "Wir tun dies sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft unseres Landes. Für viele kommende Generationen", sagte Peskow.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung

Das russisch besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit mehr als einer Woche von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Die Anlage werde derzeit mit Notstrom-Dieselgeneratoren versorgt, erklärte die Organisation am Samstag. Der vorhandene Dieselvorrat reiche für etwa zehn Tage.

Norwegen trauert um Harald V. - neuer König Haakon VIII. hält Rede an die Nation

Einen Tag nach dem Tod von König Harald V. hat sich Norwegens neuer König Haakon VIII. erstmals in einer Rede an die Nation gewandt. Sein Vater habe die Familie stets daran erinnert, dass jeder seinen eigenen Weg finden müsse, sagte der 53-Jährige am Samstag und fügte an: "Jetzt bin ich an der Reihe." Im ganzen Land trauerten unterdessen zahlreiche Menschen um Harald, mehr als 20.000 hatten bereits am Freitag vor dem Königspalast in Oslo Abschied genommen.

Norwegens neuer König Haakon VIII. würdigt verstorbenen Vater in erster Rede

Norwegens neuer König Haakon VIII. hat sich erstmals seit dem Tod seines Vaters am Freitag an sein Volk gewandt. Der verstorbene König Harald V. sei "seinen Werten und seinen Pflichten immer treu geblieben", sagte Haakon am Samstag in seiner im Fernsehen übertragenen Ansprache. Es spende "Trost und Kraft, dass so viele gemeinsam mit uns trauern", fügte der 53-Jährige hinzu.

Kinderärztin wirft Merz in Bürgergespräch schädliche Politik vor

In der Sendung „Am Tisch mit Friedrich Merz“ hat die Kinderärztin Bea Merscher den Bundeskanzler scharf kritisiert. Merz wies den Vorwurf eines Bruchs seines Amtseids als persönliche Abwertung zurück.

Textgröße ändern: