Deutsche Tageszeitung - Amtsinhaber Eric Adams steigt aus Rennen um New Yorker Bürgermeisteramt aus

Amtsinhaber Eric Adams steigt aus Rennen um New Yorker Bürgermeisteramt aus


Amtsinhaber Eric Adams steigt aus Rennen um New Yorker Bürgermeisteramt aus
Amtsinhaber Eric Adams steigt aus Rennen um New Yorker Bürgermeisteramt aus / Foto: © AFP

Gut einen Monat vor der Bürgermeisterwahl in New York ist Amtsinhaber Eric Adams aus dem Rennen ausgestiegen. Er könne den Wahlkampf um seine Wiederwahl "nicht fortführen", schrieb Adams in einer am Sonntag im Onlinedienst X veröffentlichten Videobotschaft. Adams, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen Korruptionsvorwürfen ermittelt hatte, begründete seine Entscheidung mit "ständigen Spekulationen der Medien" über seine Zukunft sowie der Entscheidung der New Yorker Wahlbehörde, Millionen von Dollar an Wahlkampfspenden an ihn zurückzuhalten.

Textgröße ändern:

Der aus dem Lager der Demokraten kommende Adams wurde 2022 zum Bürgermeister gewählt. Für die am 4. November anstehende Wahl hatte als Unabhängiger kandidiert.

Bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei hatte sich Zoran Mamdani, der sich selbst als Sozialist bezeichnet, gegen den ehemaligen Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, durchgesetzt. Nach seiner Niederlage kandidiert auch Cuomo als Unabhängiger.

Seit Wochen war bereits über einen möglichen Ausstieg Adams' aus dem Bürgermeisterwahlkampf in der Metropole spekuliert worden, um so die Siegchancen Cuomos zu erhöhen. Medienberichten zufolge gab es vor diesem Hintergrund auch in der Trump-Regierung Überlegungen, Adams einen Regierungsposten zu verschaffen.

Das Korruptionsverfahren gegen Adams war auf Weisung des US-Justizministeriums Anfang April eingestellt worden. Kritiker werfen dem Bürgermeister vor, Trump im Gegenzug Hilfe bei seiner harten Abschiebepolitik zugesagt zu haben.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

AfD-Nachwuchsorganisation trifft sich zu Bundeskongress in Magdeburg

Eine Woche vor der Wahl in Sachsen-Anhalt kommt die AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland am Samstag in Magdeburg zu ihrem zweiten Bundeskongress zusammen (10.00 Uhr). Auf der Tagesordnung stehen Nachwahlen zu vakanten Vorstandsämtern sowie Satzungsänderungen; vor allem aber dürfte der Generation Deutschland an einem Signal vor der Wahl am 6. September gelegen sein. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wird eine Rede auf dem Bundeskongress halten, ebenso der Vorsitzende der Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm.

Isländer stimmen über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen ab

Die Wählerinnen und Wähler in Island stimmen am Samstag darüber ab, ob ihre Regierung die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union wiederaufnehmen soll. Island hatte sich bereits 2009 um eine Aufnahme in die EU beworben, die Gespräche 2015 aber abgebrochen. Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das autonome Grönland zu übernehmen, haben zu einem Umdenken im benachbarten Island geführt. Die Regierung in Reykjavik setzte das Thema EU-Beitritt daher wieder auf die Tagesordnung.

US-Präsident Trump verkündet "größten Öl-Deal in der Weltgeschichte" mit Venezuela

Es soll die US-Erdölreserven mehr als verdoppeln und Venezuela Milliardensummen an privaten Investitionen einbringen: US-Präsident Donald Trump hat ein bedeutendes Öl-Abkommen mit der Regierung in Caracas verkündet. Die Vereinigten Staaten erhielten mit der Vereinbarung die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit). Dies sei "der größte Öl-Deal in der Weltgeschichte".

Trump bei 9/11-Gedenken nur bei Zeremonie im Pentagon und nicht in New York

Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September nimmt US-Präsident Donald Trump an einer Zeremonie im Pentagon, nicht aber in New York teil. Das sagte er am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Zugleich wies er erbost einen Bericht zurück, wonach er auch deswegen nicht nach New York reise, weil es ihm versagt worden sei, bei der dortigen Gedenkzeremonie eine Rede zu halten.

Textgröße ändern: