Deutsche Tageszeitung - Flug- und Drohnenverbot bei Feiern zu Tag der Deutschen Einheit über Saarbrücken

Flug- und Drohnenverbot bei Feiern zu Tag der Deutschen Einheit über Saarbrücken


Flug- und Drohnenverbot bei Feiern zu Tag der Deutschen Einheit über Saarbrücken
Flug- und Drohnenverbot bei Feiern zu Tag der Deutschen Einheit über Saarbrücken / Foto: © AFP/Archiv

Während der diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken gilt über der saarländischen Landeshauptstadt von Donnerstag bis Samstag ein Flugverbot. Das Bundesverkehrsministerium habe für die Veranstaltungsbereiche in Saarbrücken eine Flugverbotszone eingerichtet, teilte die saarländische Landespolizei am Montag mit. Am Donnerstag gelte diese auch für die Gemeinde Mettlach. Ziel sei eine "Risikominimierung möglicher unkontrollierter Flugbewegungen", die eine Gefährdung für die Veranstaltungen mit sich bringen könnte.

Textgröße ändern:

Die Stadt Saarbrücken und die Gemeinde Mettlach hätten zudem ab Donnerstag ein Drohnenverbot verhängt, hieß es weiter. Demnach ist "das Mitführen jeglicher unbemannter Luftfahrtsysteme" beziehungsweise "einer entsprechenden Fernbedienung auf dem Veranstaltungsgelände ohne behördliche Genehmigung verboten". Nicht angemeldete Drohnen würden "durch die Polizei detektiert" und "zu Boden gebracht". Verstöße gegen die Flugverbotszone würden "konsequent verfolgt und geahndet". Der Schutz der Veranstaltung, habe "oberste Priorität".

Das Saarland richtet in diesem Jahr als Vorsitzland im Bundesrat die dreitägigen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit aus. Auf mehreren Bühnen soll es in Saarbrücken Konzerte, Theateraufführungen und Straßenkunst geben. Als Musikacts wurden unter anderem Die Prinzen und Rea Garvey angekündigt. Für den Einheitstag selbst sind am Freitag ein ökumenischer Gottesdienst und ein Festakt geplant. Als Gäste werden unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

USA greifen erneut Ziele im Iran an und wollen Blockade iranischer Häfen wieder aufnehmen

Die US-Armee hat die dritte Nacht in Folge Ziele im Iran bombardiert. Der Einsatz habe rund fünf Stunden gedauert, teilte das US-Regionalkommando Centcom mit. Dabei seien "militärische Ziele" in mehreren Hafenstädten im Süden des Iran ins Visier genommen worden. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Dienstagmorgen, sie hätten Raketen und Drohnen auf Waffenlager und eine Unterkunft für US-Soldaten in Bahrain abgefeuert. Die USA kündigten an, ihre Seeblockade gegen iranische Häfen am Abend wieder aufzunehmen.

Neue Runde von libanesisch-israelischen Gesprächen beginnt in Rom

In der italienischen Hauptstadt Rom findet am Dienstag eine neue Runde von Gesprächen zwischen Vertretern Israels und des Libanon statt. Nach Angaben aus Beirut beginnen die zweitägigen Verhandlungen um 10.00 Uhr. Israel und der Libanon hatten sich Ende Juni unter Vermittlung der USA auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein endgültiges Friedensabkommen zwischen den beiden Nachbarländern ebnen soll.

Merz und weitere Staats- und Regierungschefs bei Militärparade in Paris

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und zwei Dutzend weitere Staats- und Regierungschefs sollen am Dienstag in Paris der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag beiwohnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Spitzenvertreter der Partnerländer in der Pro-Ukraine-Koalition zu den Feierlichkeiten am 14. Juli eingeladen. Etwa 500 Soldaten aus Ländern, die zur sogenannten Koalition der Willigen zählen, sollen bei der Parade mitmarschieren.

Großbritannien: Burnham uneinholbar vorne in Verfahren um Starmer-Nachfolge

Im Verfahren um die Nachfolge des britischen Labour-Chefs und Premierministers Keir Starmer hat Andy Burnham sich die Unterstützung von weiteren Labour-Abgeordneten und damit einen uneinholbaren Vorsprung im Führungsrennen gesichert. Der weiterhin einzige Kandidat um die Nachfolge Starmers erhielt bis Montagnachmittag die Stimmen von 349 der 403 Labour-Abgeordneten, wie die öffentliche Zählung der Partei zeigte. Somit wäre es für jeden anderen Kandidaten unmöglich, die 81 Stimmen für einen Einstieg ins Führungsrennen zu bekommen.

Textgröße ändern: