Deutsche Tageszeitung - CDU berät in Präsidiumsklausur über Umgang mit AfD

CDU berät in Präsidiumsklausur über Umgang mit AfD


CDU berät in Präsidiumsklausur über Umgang mit AfD
CDU berät in Präsidiumsklausur über Umgang mit AfD / Foto: © AFP/Archiv

Die CDU-Parteispitze berät am Sonntag (14.00 Uhr) in einer Präsidiumsklausur unter anderem über den künftigen Umgang mit der AfD. Das Treffen findet in der CDU-Parteizentrale in Berlin statt. Zum CDU-Präsidium gehören neben Parteichef Friedrich Merz unter anderem auch die fünf Stellvertreterinnen und Stellvertreter, Generalsekretär Carsten Linnemann, Unionsfraktionschef Jens Spahn sowie mehrere Vertreterinnen und Vertreter aus den Bundesländern.

Textgröße ändern:

Angesichts des eigenen Umfragetiefs und des Erstarkens der in Teilen als rechtsextrem eingestuften AfD hatten im Vorfeld der Präsidiumsklausur mehrere ehemalige Unions-Politiker die CDU aufgefordert, den eigenen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der AfD aufzugeben. Bundeskanzler und Parteichef Merz betonte aber am Samstag erneut die Differenzen mit der AfD und kündigte an, strikt an der sogenannten Brandmauer festhalten zu wollen.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Landesweite Anti-Trump-Proteste vor wichtigen US-Kongresswahlen

Zweieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA haben landesweit zahlreiche Menschen gegen Präsident Donald Trump demonstriert. Die Proteste unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) vom Samstag richteten sich gegen die Politik und den Regierungsstil von Trump - und sollten vor den sogenannten Midterms vom 3. November Wähler mobilisieren.

SPD-Chef Klingbeil fordert von seiner Partei Bekenntnis zum Regierungswillen

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil fordert von seiner Partei beim anstehenden Parteitag im Januar ein Bekenntnis für die Regierung und den eingeschlagenen Reformkurs ein. "Ich will, dass die SPD immer ausstrahlt: Wir wollen Verantwortung", sagte Klingbeil der "Bild am Sonntag".

1200 Festnahmen bei Ausschreitungen in Frankreich - 150 Polizisten verletzt

Bei den Ausschreitungen am Rande von Massenprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung rund 1200 Menschen festgenommen worden. 150 Polizisten seien am Samstag verletzt worden, sagte Premierminister Sébastien Lecornu am späten Abend bei einem Besuch von Einsatzkräften in Paris. Er sprach von "Gewalt von einer extremen Intensität". Es sei "ein Wunder, dass die Bilanz heute Abend nicht noch schlimmer ausfällt", sagte der Premier.

Ausschreitungen in Frankreich: Rathaus von Limoges in Flammen

Bei den Ausschreitungen am Rande der landesweiten Massenproteste in Frankreich ist das 143 Jahre alte Rathaus von Limoges in Flammen aufgegangen. Das markante Gebäude sei "zum großen Teil verloren", sagte am Samstagabend der zuständige Präfekt Maurice Barate der Nachrichtenagentur AFP. Es habe sich um eine "vorsätzliche Tat von Randalierern" gehandelt. Augenzeugen zufolge waren maskierte Demonstranten in das Rathaus der zentralfranzösischen Stadt eingedrungen, um Feuer zu legen.

Textgröße ändern: