Deutsche Tageszeitung - Koalition der Willigen: Wadephul bekräftigt "felsenfeste" Unterstützung der Ukraine

Koalition der Willigen: Wadephul bekräftigt "felsenfeste" Unterstützung der Ukraine


Koalition der Willigen: Wadephul bekräftigt "felsenfeste" Unterstützung der Ukraine
Koalition der Willigen: Wadephul bekräftigt "felsenfeste" Unterstützung der Ukraine / Foto: © AFP

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat nach einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in London die Standfestigkeit der Ukraine-Unterstützerstaaten gegenüber Russland bekräftigt. "Wir stehen felsenfest an der Seite der Ukraine", erklärte Wadephul am Freitag im Onlinedienst X. "Wir hören nicht auf, bis Putin endlich ernsthaft verhandelt und seinen völkerrechtswidrigen Krieg beendet."

Textgröße ändern:

Die Bedeutung dieser Unterstützung "zeigen die brutalen Angriffe auf Menschen und zivile Infrastruktur jeden Tag", erklärte der Bundesaußenminister. "Deshalb habe ich heute mit unseren Partnern in der Koalition der Willigen besprochen, wie wir den Druck auf Russland weiter erhöhen." Das am Vortag verabschiedete 19. Sanktionspaket der EU gegen Russland sei dabei ein gutes Mittel, "um Russlands Kriegskasse empfindlich zu treffen".

An dem Treffen nahmen - persönlich oder per Video zugeschaltet - neben Wadephul unter anderem auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Großbritanniens Premierminister Keir Starmer, Nato-Generalsekretär Mark Rutte, die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, der niederländische Ministerpräsident Dick Schoof sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teil.

Zu der "Koalition der Willigen" haben sich rund 30 überwiegend europäische Staaten zusammengeschlossen, um die gemeinsame Unterstützung für die Ukraine abzustimmen und zu bündeln. Frankreich, Großbritannien und Deutschland nehmen in der Koalition eine Führungsrolle ein.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Selenskyj "zutiefst betrübt" über Tod von US-Senator Graham

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat sich "zutiefst betrübt" über den Tod des US-Senators Lindsey Graham geäußert. Selenskyj würdigte am Sonntag den Einsatz des republikanischen Politikers für die von Russland angegriffene Ukraine. "Er hat die Ukraine seit Beginn der groß angelegten russischen Invasion zehnmal besucht und stand unserem Volk zur Seite, als dies am dringendsten nötig war", schrieb der ukrainische Präsident auf Facebook. "Amerika und die Welt haben einen entschlossenen Anführer verloren."

Iranische Zeitung setzt Merz auf Liste für Vergeltung wegen Chameneis Tod

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist von einer ultrakonservativen iranischen Zeitung zusammen mit US-Präsident Donald Trump und weiteren westlichen Spitzenpolitikern auf eine Liste von Menschen gesetzt worden, die für den Tod des früheren geistlichen Führers Ali Chamenei "bezahlen" sollen. Die der Teheraner Stadtverwaltung gehörende Tageszeitung "Hamshahri" veröffentlichte am Samstagabend im Internet ein Schaubild mit den Fotos von 13 Politikern.

Katars ehemaliger Emir Scheich Hamad gestorben

Der ehemalige Emir von Katar, Scheich Hamad Bin Chalifa al-Thani, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Das Büro des Emirs trauere "mit unerschütterlichem Vertrauen in Gottes Fügung und Vorsehung" um Scheich Hamad, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung. Sein Tod sei ein "großer Verlust" für das Land. Scheich Hamad führte das ölreiche Golfemirat von 1995 bis 2013 und gilt als Architekt des modernen Katars.

US-Senator und Trump-Verbündeter Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben

Der prominente US-Senator Lindsey Graham ist tot. Der eng mit US-Präsident Donald Trump verbündete republikanische Politiker sei am Samstagabend (Ortszeit) mit 71 Jahren nach "kurzer und plötzlicher Krankheit" gestorben, teilte sein Büro mit. Seine Familie bedanke sich "bei allen, die für sie beten". Sie bitte "um Respekt für ihr Privatleben in dieser extrem schwierigen Zeit".

Textgröße ändern: