Deutsche Tageszeitung - Bas zu Haushalt 2026: "Unser Sozialstaat sorgt für Stabilität und sozialen Frieden"

Bas zu Haushalt 2026: "Unser Sozialstaat sorgt für Stabilität und sozialen Frieden"


Bas zu Haushalt 2026: "Unser Sozialstaat sorgt für Stabilität und sozialen Frieden"
Bas zu Haushalt 2026: "Unser Sozialstaat sorgt für Stabilität und sozialen Frieden" / Foto: © AFP/Archiv

Am Schlusstag der Haushaltsberatungen im Bundestag für das kommende Jahr hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) die öffentlichen Ausgaben für den Sozialstaat verteidigt. Der Einzelposten ihres Ministeriums sei zwar mit 197,3 Milliarden Euro der größte im Bundeshaushalt 2026 - 99 Prozent davon seien aber "gesetzlich gebundene Pflichtausgaben", sagte Bas am Freitag im Plenum. "Das ist kein Nachteil, sondern ein Standortvorteil", fügte die SPD-Chefin hinzu.

Textgröße ändern:

Bas betonte, dass der Sozialstaat "sehr, sehr vielen Menschen im Land Sicherheit" gebe. Er stärke die Binnenkonjunktur und die Kaufkraft. "Unser Sozialstaat sorgt für Stabilität und sozialen Frieden", sagte Bas. Sie sprach mit Blick auf den Gesamtetat für 2026 von einem "zukunftsweisenden und ausgewogenen Haushalt".

Der Bundestag beschließt am Nachmittag den 524,54 Milliarden Euro schweren Haushalt für das kommende Jahr. Der Etat des Bundesarbeitsministeriums ist mit Abstand der größte Einzelposten. Von den 197,34 Milliarden Euro geht der größte Teil für die Rente drauf, nämlich rund 128 Milliarden Euro.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

"Grönland-Moment": Macron sieht "tiefgreifenden geopolitischen" Bruch

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat im Zusammenhang mit dem von US-Präsident Donald Trump bekundeten Anspruch auf die Arktisinsel von einem "Grönland-Moment" für Europa und einem "tiefgreifenden geopolitischen Bruch gesprochen". "Ich denke, wir befinden uns gerade in einer Phase, die ich als 'Grönland-Moment' bezeichnen würde", sagte Macron in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit mehreren europäischen Zeitungen, darunter die "Süddeutsche Zeitung".

Interview: Macron hält weiter an deutsch-französischem Kampfjet FCAS fest

Trotz der Gerüchte über ein Ende des geplanten deutsch-französischen Kampfjets FCAS hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sein Festhalten an dem Vorhaben bekräftigt. "FCAS ist der Jet der Zukunft. Wir brauchen ein solches Flugzeug", sagte Macron in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit mehreren europäischen Zeitungen, darunter die "Süddeutsche Zeitung". Er habe mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) "nicht über ein Ende des Projekts gesprochen", fügte er hinzu.

Interview: Macron will "Dialog mit Russland wieder aufnehmen"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will erneut das Gespräch mit Russland suchen. "Es muss möglich sein, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen", sagte Macron in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit mehreren europäischen Zeitungen, darunter die "Süddeutsche Zeitung". Dafür brauche es einen "gut organisierten europäischen Ansatz", aber "nicht zu viele Gesprächspartner", fügte er hinzu.

Deutschland verbessert sich in Korruptions-Index - Kritik an "Bürokratieabbau"

Deutschland hat sich im jährlichen Korruptionsindex von Transparency International im globalen Vergleich verbessert - vor allem aber deshalb, weil andere Länder abstiegen. Die Bundesrepublik liegt in dem am Dienstag veröffentlichten Ranking zur Korruptionswahrnehmung 2025 auf Platz 10 von 182 erfassten Staaten. Im Vergleich zum Vorjahr ging es damit um fünf Ränge aufwärts. Auf Platz eins liegt weiterhin Dänemark mit der geringsten wahrgenommen Korruption.

Textgröße ändern: