Deutsche Tageszeitung - Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei

Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei


Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei
Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei / Foto: © AFP

In Frankreich haben landesweit tausende Menschen bei Kundgebungen mehr finanzielle Mittel für die Polizei gefordert - unter den Demonstranten waren auch rechtsextreme Politiker. Allein in Paris versammelten sich am Samstag nach Angaben der Veranstalter 15.000 bis 20.000 Menschen, sie marschierten hinter einem Transparent mit der Aufschrift "Bürger an der Seite der Polizei, Stoppt die Unsicherheit, Stoppt die Straflosigkeit" durch das Zentrum der französischen Hauptstadt.

Textgröße ändern:

Zu den Demonstrationen in rund 20 französischen Städten hatte die Nationale Polizeiallianz aufgerufen. Gewerkschaftschef Fabien Vanhemelryck sagte im Vorfeld der Nachrichtenagentur AFP: "Die Polizei kann ihre Arbeit unter normalen Umständen nicht mehr verrichten". Die Lage spitze sich angesichts fehlender Mittel immer mehr zu.

Auf Plakaten in Paris hieß es am Samstag unter anderem "Alle Polizisten sind Helden" und "Straflosigkeit erzeugt Kriminelle". Unter den Demonstranten befanden sich auch mehrere rechtsextreme Politiker, unter ihnen Marion Maréchal, die Nichte der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen. Einige Demonstranten warfen Rauchbomben.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Forderung der USA: Venezuela genehmigt Investitionen privater Bergbaukonzerne

Im Einklang mit Forderungen aus Washington hat das venezolanische Parlament ein Gesetz zur Öffnung des Bergbaus des südamerikanischen Landes für private Investoren verabschiedet. Die Abgeordneten der venezolanischen Nationalversammlung billigten das Gesetz am Donnerstag einstimmig, wie Parlamentspräsident Jorge Rodríguez bekanntgab. Erst vor wenigen Monaten hatte Venezuela auf Druck der USA die staatliche Kontrolle über den Erdölsektor des Landes zurückgefahren.

Modschtaba Chamenei: Der Iran hat den Krieg "nicht gesucht"

Der oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei hat in einer ihm zugeschriebenen schriftlichen Botschaft erklärt, der Iran wolle keinen Krieg gegen Israel und die USA. "Wir haben den Krieg nicht gesucht und wir wollen ihn nicht", hieß es in der am Donnerstag im iranischen Staatsfernsehen verlesenen Erklärung. "Aber wir werden in keinem Fall auf unsere legitimen Rechte verzichten", fügte Chamenei hinzu.

Kreise: Israel und Libanon wollen nächste Woche in Washington verhandeln

Israel und der Libanon wollen in der kommenden Woche in Washington Gespräche unter Vermittlung der USA führen. Ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums bestätigte am Donnerstag, dass es ein Treffen geben werde, "um die laufenden Waffenruheverhandlungen mit Israel und dem Libanon zu erörtern". Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte direkte Gespräche mit dem Libanon in Aussicht gestellt.

Selenskyj: Ukraine ist bereit für Oster-Feuerpause

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die Bereitschaft seines Landes für eine vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigte Feuerpause in der Ukraine für die orthodoxen Ostertage signalisiert. "Die Ukraine hat wiederholt deutlich gemacht, dass wir bereit sind, Gegenmaßnahmen zu ergreifen", erklärte Selenskyj am Donnerstag in Onlinediensten. Kiew habe eine solche Feuerpause für die Ostertage vorgeschlagen und werde "entsprechend handeln".

Textgröße ändern: