Deutsche Tageszeitung - Regierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf - Vertrag endet 2027

Regierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf - Vertrag endet 2027


Regierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf - Vertrag endet 2027
Regierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf - Vertrag endet 2027 / Foto: © AFP

Jahrelang wurden auf Schloss Meseberg ausländische Gäste beherbergt und Kabinettsklausuren abgehalten - nun gibt die Bundesregierung ihr Gästehaus nördlich von Berlin auf. Es sei vereinbart worden, den Vertrag ab Februar 2027 und damit nach 20 Jahren auslaufen zu lassen, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Donnerstag mit. Den Vertrag hat die Regierung mit der bayerischen Messerschmitt-Stiftung, die das Anwesen für einen symbolischen Euro vermietete.

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Wegen anderer Besuchsformate, einer gestiegenen Termindichte und der deutlichen Entfernung zum Berliner Regierungsviertel sei die Nutzung von Schloss Meseberg "zuletzt sehr zurück gegangen", begründete Kornelius die Entscheidung der Regierung. Damit entfielen für das Kanzleramt künftig auch Kosten für Unterhalt, Betrieb und Sicherung des Schlosses. In Zukunft sollen für Veranstaltungen jeweils "verschiedene, dem Anlass angemessene" Orte oder der Veranstaltungsbereich im Erweiterungsbau des Kanzleramts genutzt werden, der 2028 fertig sein soll.

Schloss Meseberg liegt eine knappe Autostunde nördlich von Berlin in Brandenburg. Der 1738 errichtete Bau wurde 2007 als Gästehaus der Bundesregierung eingeweiht. Zuvor hatte die Stiftung den Bau umfangreich restauriert. Die Regierung baute für 13 Millionen Euro Sicherheitstechnik ein. Erster Gast war 2007 der damalige französische Präsident Jacques Chirac.

(A.Nikiforov--DTZ)

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