Deutsche Tageszeitung - Umfrage zu Abgeordnetenhauswahl in Berlin: AfD hinter CDU auf zweitem Platz

Umfrage zu Abgeordnetenhauswahl in Berlin: AfD hinter CDU auf zweitem Platz


Umfrage zu Abgeordnetenhauswahl in Berlin: AfD hinter CDU auf zweitem Platz
Umfrage zu Abgeordnetenhauswahl in Berlin: AfD hinter CDU auf zweitem Platz / Foto: © AFP/Archiv

Rund sieben Monaten vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin liegt die AfD dort in einer Umfrage auf dem zweiten Platz hinter der CDU. Wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung hervorgeht, kommen die Christdemokraten um den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner aktuell auf 22 Prozent. Die AfD liegt bei 17 Prozent - und damit knapp vor SPD, Grünen und Linkspartei.

Textgröße ändern:

Die SPD wird derzeit bei 16 Prozent gesehen, Grüne und Linke gleichauf bei jeweils 15 Prozent. Das BSW und die FDP würden mit je vier Prozent den Einzug ins Landesparlament der Hauptstadt verpassen, wenn bereits jetzt gewählt werden würde. Die Abgeordnetenhauswahl in Berlin steht am 22. September an, es ist eine von fünf Landtagswahlen in diesem Jahr.

In den Umfragen zeigt sich seit Wochen ein relativ stabiles Bild: Die CDU liegt mit 22 Prozent vorn, während sich SPD, Grüne, Linke und AfD dahinter bei Werten zwischen 13 und 19 Prozent ein enges Rennen um die weiteren Plätze liefern. Die aktuelle Insa-Umfrage ist indes die erste, welche die AfD dabei knapp vorn sieht. In anderen Umfragen lag jüngst die Linke, teils gemeinsam mit der SPD, vorn. Die Abständen waren aber gering.

In Berlin regiert derzeit eine Koalition aus CDU und SPD. Der aktuellen Insa-Befragung für die "Bild" zufolge würde es für eine Zweierkoalition in keiner Kombination mehr reichen. Befragt wurden zwischen Dienstag vergangener Woche und Dienstag tausend Menschen.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Heizungsgesetz auf - vor Anhörung im Bundestag

Vor der Expertenanhörung im Bundestag zum neuen Heizungsgesetz haben die Grünen die Koalition zur Umkehr aufgefordert. Der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, verwies am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP auf zwei Gutachten des Wissenschaftlichen Diensts des Bundestags, wonach die Vorlage grundgesetzwidrig sein könnte. Der Entwurf sei eine "konzeptlose Mogelpackung", sagte Kellner. "Die Stellungnahmen der Sachverständigen sind verheerend für Union und SPD."

Proteste nach Wahlsieg von rechtem Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien

Nach dem Wahlsieg des Rechtsaußen-Kandidaten Abelardo de la Espriella bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien ist es in dem südamerikanischen Land zu Protesten und Ausschreitungen gekommen. In Kolumbiens drittgrößter Stadt Cali setzten Demonstranten am Sonntagabend US-Fahnen in Brand und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, einige Protestierer warfen Steine.

USA und Iran richten Kommunikationskanal zur Straße von Hormus ein

Die USA und der Iran haben sich bei ihren Gesprächen in der Schweiz auf die Einrichtung eines Kommunikationskanals zur Straße von Hormus verständigt. Damit sollten "Vorfälle und Kommunikationspannen" verhindert und eine sichere Schifffahrt in der Meerenge ermöglicht werden, erklärten die Vermittlerstaaten Pakistan und Katar in der Nacht auf Montag nach einer ersten Verhandlungsrunde.

US-Diplomat: Verhandlungen mit iranischer Delegation in der Schweiz gehen weiter

Die Gespräche zwischen Delegationen der USA und des Iran in der Schweiz gehen nach US-Angaben trotz eines Streits um Äußerungen von Präsident Donald Trump weiter. Ein US-Diplomat sagte in der Nacht auf Montag, die iranische Delegation befinde sich nach wie vor im Luxushotel Bürgenstock. Es werde erwartet, dass die Gespräche die Nacht über fortgesetzt würden.

Textgröße ändern: