Deutsche Tageszeitung - Trump unzufrieden mit Iran-Gesprächen: US-Militäreinsatz weiter offen

Trump unzufrieden mit Iran-Gesprächen: US-Militäreinsatz weiter offen


Trump unzufrieden mit Iran-Gesprächen: US-Militäreinsatz weiter offen
Trump unzufrieden mit Iran-Gesprächen: US-Militäreinsatz weiter offen / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat sich unzufrieden über die Verhandlungen mit dem Iran geäußert. Er sei "nicht begeistert" über den Verlauf der Gespräche über ein neues Atomabkommen, sagte Trump am Freitag in Washington. Über einen möglichen Militäreinsatz sei aber noch nicht entschieden.

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"Ich bin nicht glücklich darüber, dass sie nicht bereit sind, uns zu geben, was wir haben müssen", sagte Trump zu Journalisten über die letzte Gesprächsrunde mit Teheran. "Wir wollen keine Atomwaffen für den Iran, und sie sagen diese goldenen Worte nicht." Vertreter der USA und des Iran hatten am Donnerstag in Genf erneut indirekte Atomgespräche unter der Vermittlung von Oman geführt.

Zur Frage, ob nun ein US-Angriff bevorstehe, sagte der Präsident: "Wir haben noch keine abschließende Entscheidung getroffen." Nach vorherigen Angaben erwägen die USA einen begrenzten Einsatz. Trump hatte Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit Washington auf ein neues Abkommen zum iranischen Atom- und Raketenprogramm zu einigen.

Im Falle eines Militäreinsatzes gebe es "immer ein Risiko" für einen umfassenden Krieg im Nahen Osten, sagte Trump weiter. US-Vizepräsident JD Vance hatte am Donnerstag in einem Interview die Verwicklung der USA in einen jahrelangen Krieg - "ohne dass ein Ende in Sicht ist" - ausgeschlossen.

Die oppositionellen Demokraten im Kongress wollen in der kommenden Woche eine Iran-Entschließung einbringen. Damit wollen sie Trump verpflichten, mögliche Kriegsziele im Kongress darzulegen. Ob die Entschließung eine Mehrheit finden kann, ist unklar.

Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, hatten die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie Kriegsschiffe in die Region verlegt.

(M.Dorokhin--DTZ)

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