Deutsche Tageszeitung - Trump: Irans oberster Führer Ayatollah Chamenei "ist tot"

Trump: Irans oberster Führer Ayatollah Chamenei "ist tot"


Trump: Irans oberster Führer Ayatollah Chamenei "ist tot"

US-Präsident Donald Trump hat den Tod von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Chamenei bestätigt. "Chamenei, einer der bösesten Menschen der Geschichte, ist tot", erklärte Trump am Samstag in seinem Online-Netzwerk Truth Social. Die Menschen im Iran hätten nun "die größte Chance", sich "ihr Land zurückzuholen".

Textgröße ändern:

Den Tod von Irans geistlichem Oberhaupt bezeichnete Trump als "Gerechtigkeit nicht nur für das iranische Volk, sondern für alle großartigen Amerikaner und diejenigen aus vielen Ländern in aller Welt, die von Chamenei und seiner Bande blutrünstiger Gangster getötet oder verstümmelt wurden".

Vor Trumps Erklärung hatten israelische Medien Chameneis Tod bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran gemeldet. Ein Foto der Leiche des geistlichen Oberhaupts des Iran sei Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vorgelegt worden, berichtete der Sender Channel 12.

Der öffentlich-rechtliche Sender Kan meldete, die Leiche des 86-Jährigen sei aus den Trümmern seiner Residenz geborgen worden. Hochrangige israelische Regierungsvertreter seien über Chameneis Tod informiert worden.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach in einer abendlichen Fernsehansprache zunächst lediglich von vielen "Anzeichen" für Chameneis Tod. Zugleich richtete er einen Appell an die Menschen im Iran, die Führung der Islamischen Republik zu stürzen.

Aus Teheran gab es zunächst keine Bestätigung für Chameneis Tod. Der Ayatollah hatte mehr als 30 Jahre in der Islamischen Republik Iran geherrscht. Zum Obersten Führer des Landes war Chamenei im Juni 1989 nach dem Tod von Republikgründer Ayatollah Ruhollah Khomeini aufgestiegen.

Trump erklärte nun, die USA und Israel hätten den Iran "in nur einem Tag sehr stark zerstört und sogar ausgelöscht". Der US-Präsident kündigte eine Fortsetzung der Angriffe auf Ziele im Iran an - "ohne Unterbrechung die ganze Woche oder so lange wie notwendig, um unsere Ziele zu erreichen".

Die iranische Führung gab den Kampf ihrerseits noch nicht auf. Am Abend startete sie eine weitere Welle von Gegenangriffen auf Israel. Die israelische Armee erklärte, aktive und Reservesoldaten beteiligten sich an mehreren "Einschlagsorten" an Rettungs- und Bergungseinsätzen. Rettungskräften zufolge wurde in der Gegend von Tel Aviv ein Mann bei iranischen Raketenangriffen schwer verletzt.

Israel und die USA hatten am Samstagmorgen eine massive Welle von Luftangriffen gegen die Islamische Republik gestartet. Als Reaktion griff der Iran Israel sowie US-Militäreinrichtungen in Staaten der Golfregion an.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt

"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten. Die Regierungen in Dänemark und Grönland begrüßten das Abkommen.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.

Trump: Abkommen mit Dänemark gibt USA Kontrolle über Sicherheit Grönlands

US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Insel Grönland bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit der Insel an Washington, teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten.

Textgröße ändern: