Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Fast ein Drittel für AfD-Regierungsbeteiligung bei Wahlsieg in Ländern

Umfrage: Fast ein Drittel für AfD-Regierungsbeteiligung bei Wahlsieg in Ländern


Umfrage: Fast ein Drittel für AfD-Regierungsbeteiligung bei Wahlsieg in Ländern
Umfrage: Fast ein Drittel für AfD-Regierungsbeteiligung bei Wahlsieg in Ländern / Foto: © AFP/Archiv

Fast ein Drittel der Bundesbürger befürwortet eine Regierungsbeteiligung der AfD in einem Bundesland, falls die Rechtsaußenpartei bei einer der anstehenden Landtagswahlen stärkste politische Kraft werden sollte. In einer YouGov-Umfrage für die "Welt am Sonntag" gaben 32 Prozent der Befragten an, sie wären in diesem Fall für eine Beteiligung der AfD an einer neuen Landesregierung. 58 Prozent lehnen dies jedoch ab.

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Die Ablehnung ist demnach bei den Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sowie bei den ältesten Befragten ab 70 Jahren am größten. Bei den Jüngeren wollen 62 Prozent keine Regierungsbeteiligung der AfD, nur knapp jeder Vierte in dieser Altersgruppe (24 Prozent) ist dafür. Bei den über 70-Jährigen lehnen im Falle eines Wahlsieges der AfD in einem Bundesland sogar mehr als zwei Drittel (67 Prozent) eine Regierungsbeteiligung der Rechtsaußenpartei ab.

Die größte Zustimmung dafür gibt es bei den 50- bis 69-Jährigen - 37 Prozent befürworten eine Beteiligung der AfD an einer Landesregierung, sollte die Partei die meisten Zweitstimmen holen. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West: Während sich 60 Prozent der befragten Westdeutschen gegen eine AfD-Regierungsbeteiligung im Falle eines Wahlsieges aussprechen, sind dies im Osten 49 Prozent.

Auf die Frage, ob die CDU mit der Linkspartei koalieren sollte, um eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern, äußerten sich insgesamt 44 Prozent der Befragten zustimmend und 43 Prozent ablehnend. Befragt wurden vom 20. bis zum 23. Februar 2315 Wahlberechtigte.

In einer Woche, am 8. März, wird in Baden-Württemberg gewählt, am 22. März dann in Rheinland-Pfalz. Im September stehen außerdem die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern an.

(V.Korablyov--DTZ)

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