Deutsche Tageszeitung - Trump erklärt Bereitschaft zu Gesprächen mit Vertretern der iranischen Führung

Trump erklärt Bereitschaft zu Gesprächen mit Vertretern der iranischen Führung


Trump erklärt Bereitschaft zu Gesprächen mit Vertretern der iranischen Führung
Trump erklärt Bereitschaft zu Gesprächen mit Vertretern der iranischen Führung / Foto: © TRUTH SOCIAL @realDonaldTrump/AFP

US-Präsident Donald Trump hat seine Bereitschaft zu Gesprächen mit Vertretern der iranischen Führung erklärt - ohne allerdings genauere Angaben zum Zeitpunkt oder den Teilnehmern zu machen. "Sie wollen reden und ich habe zugestimmt, zu reden, also werde ich mit ihnen reden. Sie hätten das früher tun sollen", wurde Trump am Sonntag von der Zeitschrift "The Atlantic" zitiert. Auf die Frage, wann die Gespräche stattfinden könnten, sagte Trump: "Das kann ich ihnen nicht sagen."

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Trump äußerte sich nicht dazu, mit wem er sprechen will. In Bezug auf die iranische Führung, die in den vergangenen Jahren immer wieder Gespräche mit den USA und anderen westlichen Regierungen geführt hat, sagte Trump allerdings: "Die meisten dieser Leute sind nicht mehr da."

"Einige der Leute, mit denen wir zu tun hatten, sind nicht mehr da, weil das ein großer - das war ein großer Schlag", sagte Trump offenbar mit Blick auf den US-israelischen Angriff, bei dem am Samstag der oberste iranische Führer Ayatollah Ali Chamenei sowie zahlreiche hochrangige Regierungsvertreter getötet worden waren. "Sie hätten das früher tun sollen", sagte der US-Präsident. "Sie hätten einen Deal machen können. Sie hätten das früher tun sollen."

In einem weiteren Interview sagte Trump am Sonntag, dass 48 ranghohe Vertreter der iranischen Führung seit Beginn der US-israelischen Angriffe getötet worden seien. "Niemand kann unseren Erfolg fassen, 48 Anführer sind auf einen Schlag weg", wurde Trump vom Sender Fox News zitiert. Es gehe schnell voran.

Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen eine massive Welle von Luftangriffen gegen den Iran gestartet und dabei unter anderem Chamenei getötet. Als Reaktion griff der Iran Israel sowie US-Militäreinrichtungen in Staaten der Golfregion an. Die gegenseitigen Angriffe dauerten am Sonntag an.

(P.Hansen--DTZ)

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