Deutsche Tageszeitung - Schah-Sohn ruft Iraner zu nächtlichen Protesten für ein Ende der Islamischen Republik auf

Schah-Sohn ruft Iraner zu nächtlichen Protesten für ein Ende der Islamischen Republik auf


Schah-Sohn ruft Iraner zu nächtlichen Protesten für ein Ende der Islamischen Republik auf
Schah-Sohn ruft Iraner zu nächtlichen Protesten für ein Ende der Islamischen Republik auf / Foto: © AFP

Der Sohn des letzten iranischen Schahs hat die Menschen im Iran zu nächtlichen Protesten für ein schnelles Ende der Islamischen Republik aufgerufen. Unter Wahrung ihrer Sicherheit sollten sie "durch nächtliche Sprechchöre ihre Unterstützung für die Zerschlagung der Islamischen Republik demonstrieren", erklärte der 65-jährige Reza Pahlavi am Sonntag im Onlinedienst X. Der im US-Exil lebende Oppositionelle hält sich bereit, einen Übergang in seiner Heimat anzuführen.

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"Meine Stärke kommt aus eurer Stärke und Unterstützung", fügte der Schah-Sohn hinzu. Er forderte die iranischen Sicherheitskräfte auf, die Macht im Land ohne Blutvergießen abzugeben. Auch Exil-Iranerinnen und Iraner müssten nun aktiv werden. "Zwingt die Welt, die Unterstützung des iranischen Volkes für diese humanitäre Intervention zu hören, und fordert einen vollständigen Sturz des Regimes", erklärte Pahlavi.

Israel und die USA hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe gegen den Iran begonnen. Dabei wurde das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei getötet. Als Reaktion greift der Iran Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an.

Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen. In jüngster Zeit hatte er US-Präsident Trump wiederholt aufgefordert, im Iran einzuschreiten. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte der Sohn des letzten Schahs sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

(V.Korablyov--DTZ)

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