Deutsche Tageszeitung - Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran: USA laut Pentagonchef Hegseth "nicht besorgt"

Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran: USA laut Pentagonchef Hegseth "nicht besorgt"


Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran: USA laut Pentagonchef Hegseth "nicht besorgt"
Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran: USA laut Pentagonchef Hegseth "nicht besorgt" / Foto: © AFP/Archiv

Das Pentagon hat sich angesichts eines Medienberichts, wonach Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten liefert, unbesorgt gezeigt. Die USA seien "nicht besorgt" über den Bericht in der "Washington Post", sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) dem Sender CBS. Hegseth bestätigte den Bericht zwar nicht, sagte im Nachrichtenmagazin "60 Minutes" jedoch: "Wir verfolgen alles."

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"Unsere Kommandeure sind über alles informiert. Wir verfügen über die besten Geheimdienstinformationen der Welt. Wir wissen, wer mit wem spricht. Wir sind darüber nicht besorgt", erklärte der Pentagonchef, der sich selbst "Kriegsminister" nennt.

Die "Washington Post" hatte berichtet, Russland habe dem Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.

Zuvor hatte bereits das Weiße Haus die Berichte heruntergespielt. Das mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz im Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall "vollständig vernichten", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Freitag.

"Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen", fügte Leavitt hinzu.

Der "Washington Post" zufolge leistet China offenbar keine Unterstützung für die Verteidigung des Iran. Russland sowie China unterhalten seit langem diplomatische und Handelsbeziehungen zum Iran, während Russland zudem enge militärische Verbindungen zu Teheran hat.

Sowohl Moskau als auch Peking haben den Krieg der USA und Israels gegen den Iran kritisiert.

US-Präsident Donald Trump hatte den Kremlchef Wladimir Putin im vergangenen August in Alaska auf einem roten Teppich empfangen. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ergriff Trump wiederholt Putins Partei.

Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait sechs US-Soldaten getötet worden. Trump nimmt am Samstag an der Überführung der sterblichen Überreste der fünf Soldaten und einer Soldatin teil. Die Militärzeremonie findet auf einem Luftwaffenstützpunkt in Dover im US-Bundesstaat Delaware statt.

(V.Sørensen--DTZ)

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