Deutsche Tageszeitung - Sieben Tote bei Absturz von katarischem Armeehubschrauber - Drei Türken unter den Opfern

Sieben Tote bei Absturz von katarischem Armeehubschrauber - Drei Türken unter den Opfern


Sieben Tote bei Absturz von katarischem Armeehubschrauber - Drei Türken unter den Opfern
Sieben Tote bei Absturz von katarischem Armeehubschrauber - Drei Türken unter den Opfern / Foto: © AFP

Inmitten des Iran-Krieges sind beim Absturz eines katarischen Armeehubschraubers alle sieben Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich über den Hoheitsgewässern des Golfstaates, wie das katarische Verteidigungsministerium am Sonntag mitteilte. Unter den Todesopfern waren demnach vier katarische Armeeangehörige und drei türkische Staatsbürger. Der Absturz sei durch eine "technische Fehlfunktion" verursacht worden, erklärte das Ministerium.

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Die katarischen Behörden hatten zunächst den Tod von fünf Passagieren und eines Piloten bei dem Absturz bekanntgegeben. Später bestätigte das Innenministerium den Tod eines zweiten Piloten, der zunächst als vermisst gemeldet worden war. "Alle sieben Insassen wurden gefunden, und ihr Tod wurde bestätigt", hieß es. Die Such- und Rettungsarbeiten seien nun abgeschlossen.

Das Verteidigungsministerium in Doha teilte mit, das Unglück habe sich während eines "Routineflugs" ereignet. Das türkische Verteidigungsministerium erklärte dagegen, dass der Hubschrauber an einer bilateralen "Trainingsübung" teilgenommen habe. Sie sei "im Rahmen des gemeinsamen Kommandos der Streitkräfte von Katar und der Türkei" erfolgt.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara gehörte eines der Opfer zur türkischen Armee. Die beiden anderen türkischen Opfer waren demnach Techniker des türkischen Rüstungsunternehmens Aselsan.

Katar ist ebenso wie andere Golfstaaten seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran vor rund drei Wochen zur Zielscheibe iranischer Luftangriffe geworden. Der Iran beschoss unter anderem mehrmals den wichtigen katarischen Energiekomplex Ras Laffan, wo sich die weltweit größte Produktionsstätte für Flüssigerdgas (LNG) befindet.

(P.Tomczyk--DTZ)

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