Deutsche Tageszeitung - Grüne im Saarland wählen Vizechefin Lahoda zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl

Grüne im Saarland wählen Vizechefin Lahoda zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl


Grüne im Saarland wählen Vizechefin Lahoda zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl
Grüne im Saarland wählen Vizechefin Lahoda zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl / Foto: © AFP/Archiv

Die Grünen im Saarland ziehen mit ihrer Vizeparteichefin Anne Lahoda als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl im kommenden Jahr. Ein Parteitag wählte die stellvertretende Landesvorsitzende am Sonntag in Saarbrücken mit 98,6 Prozent der Stimmen auf den ersten Platz der Landesliste. Im Saarland wird am 18. April 2027 ein neuer Landtag gewählt.

Textgröße ändern:

Die Grünen sind seit rund neun Jahren nicht mehr im Landesparlament des Saarlands vertreten. Bei den Landtagswahlen 2017 und 2022 scheiterten sie an der Fünf-Prozent-Hürde - beim letzten Mal nur denkbar knapp. Ihnen fehlten am Ende 23 Stimmen. Lahoda ist Vorsitzende der Kreisverbands der Grünen in Saarbrücken und deren Fraktionschefin in der Saarbrücker Regionalversammlung.

Im Saarland regiert seit der Landtagswahl von 2022 die SPD allein mit absoluter Mehrheit. Ministerpräsidentin ist Anke Rehlinger. Im Landtag in Saarbrücken vertreten sind außerdem nur noch die CDU und die AfD.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Zweimal 36 Millionen Pfund: Rechtspopulistische Partei Reform UK erhält Doppel-Rekordspende

Die Partei Reform UK des britischen Rechtspopulisten Nigel Farage hat von zwei Krypto-Unternehmern Parteispenden in Höhe von je 36 Millionen Pfund (rund 42 Millionen Euro) erhalten. Der Unternehmer Christopher Harborne begründete seine Spende laut einem Bericht des "Daily Telegraph" vom Samstag damit, dass die Partei "mehr Geld benötige, als allein durch die Beiträge" ihrer Mitglieder aufgebracht werden könne, um eine Infrastruktur aufzubauen, die es mit den großen Parteien - Labour und Tories - aufnehmen könne.

Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD

Eine Woche nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben in Deutschland zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Wie die Kampagnenplattform Campact mitteilte, nahmen am Samstag an Kundgebungen in rund 20 Städten insgesamt fast 150.000 Menschen teil.

Brics-Staaten rufen zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf

Die elf Mitgliedstaaten der sogenannten Brics-Gruppe haben bei einem Gipfel in Indien zu "maximaler Zurückhaltung" in der Golfregion aufgerufen. "Wir bringen unsere tiefe Besorgnis angesichts der anhaltenden Eskalation der Spannungen im Mittleren Osten/in Westasien zum Ausdruck", hieß es in einer am Samstag in Neu Delhi veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. An dem zweitägigen Gipfeltreffen nehmen unter anderem Russlands Präsident Wladimir Putin sowie seine Amtskollegen aus dem Iran und China, Massud Peseschkian und Xi Jinping, teil.

US-Präsident Trump irritiert bei Besuch in Irland mit Aussage zu Wiedervereinigung

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch in Dublin mit Aussagen zu einem wiedervereinigten Irland für Irritationen gesorgt. Nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheal Martin nannte er am Samstag eine Wiedervereinigung der Republik Irland mit dem zum Vereinigten Königreich gehörenden Nordirland "eine großartige Sache". Die USA hatten zu dieser Frage bislang immer eine neutrale Position eingenommen.

Textgröße ändern: