Deutsche Tageszeitung - Iran meldet US-israelischen Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - kein Schaden

Iran meldet US-israelischen Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - kein Schaden


Iran meldet US-israelischen Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - kein Schaden
Iran meldet US-israelischen Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - kein Schaden / Foto: © Satellite image ©2026 Vantor/AFP

Bei US-israelischen Angriffen auf den Iran ist nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde erneut das Gelände des Atomkraftwerks in Buschehr getroffen worden. Bei einem Angriff des "amerikanisch-zionistischen Feindes" sei ein Geschoss "innerhalb des Geländes des Atomkraftwerks Buschehr" eingeschlagen, erklärte die Behörde am Dienstag. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden und kein Schaden entstanden, "die Bereiche des Kraftwerks sind unversehrt".

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Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, rief laut einer Mitteilung im Onlinedienst X alle Beteiligten zur "größtmöglichen Zurückhaltung auf, um Risiken für die nukleare Sicherheit während des Konflikts zu vermeiden".

Vergangene Woche war das Akw Buschehr schon einmal von einem Geschoss getroffen worden. Das Akw liegt im Südwesten des Irans und verfügt über den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes, der nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA im Jahr 2011 erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden war.

Nach Einschätzung der IAEA ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert. Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was Teheran bestreitet. US-Präsident Donald Trump bezeichnete das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Iran-Krieg.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Bereits am ersten Tag des Iran-Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

(M.Travkina--DTZ)

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