Deutsche Tageszeitung - Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und Brücken - und hält Einigung weiter möglich

Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und Brücken - und hält Einigung weiter möglich


Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und Brücken - und hält Einigung weiter möglich
Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und Brücken - und hält Einigung weiter möglich / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der Zerstörung von Kraftwerken und Brücken gedroht - und sich zugleich zuversichtlich gezeigt, dass noch vor Ablaufen eines von ihm gestellten Ultimatums am Montag eine Einigung erreicht werden könnte. "Ich glaube, dass es für morgen gute Chancen gibt. Sie verhandeln gerade", sagte Trump am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. "Wenn sie nicht schnell eine Einigung erzielen, werde ich alles in die Luft jagen und das Öl übernehmen."

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Zuvor hatte der US-Präsident auf seinem Onlinedienst Truth Social dem Iran mit verstärkten Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, wenn das von ihm gestellte Ultimatum für eine Einigung bis Montag überschritten werden sollte. "Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihre werdet in der Hölle leben", erklärte Trump mit Blick auf die Straße von Hormus. "Dienstag wird der Tag der Kraftwerke und der Tag der Brücken, alles in einem."

Zudem kündigte Trump eine Pressekonferenz mit Vertretern der US-Armee im Oval Office in Washington an. Diese werde am Montag um 13.00 Uhr (Ortszeit, 19 Uhr MESZ) stattfinden. Thema dürfte auch die Rettung des zweiten Besatzungsmitglieds eines vom Iran abgeschossenen US-Kampffliegers sein. Dieser sei "schwer verwundet" worden, erklärte Trump auf Truth Social. Zuvor hatte er zum Zustand des Offiziers noch erklärt, dieser sei "verletzt", aber "wohlauf".

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Zudem sperrte der Iran die Straße von Hormus de facto für den Schiffsverkehr. Weltweit stiegen dadurch die Ölpreise.

Trump hatte am 26. März ein eigentlich auslaufendes Ultimatum an den Iran verschoben. Auf Bitten der iranischen Regierung setze er "die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026" aus, schrieb er damals auf Truth Social.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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