Deutsche Tageszeitung - Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel"

Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel"


Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel"
Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel" / Foto: © AFP/Archiv

Nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über einen angeblich bereits erfolgten "Regimewechsel" im Iran hat der Sohn des letzten Schahs erklärt, dass sich die Iraner "immer noch von ihren religiösen Herrschern befreien müssen". "In unserem Kampf als Iraner bleibt die Konstante, dieses Regime stürzen zu müssen", sagte Reza Pahlavi am Mittwoch dem französischen Sender LCI. "Für uns war das kein Regimewechsel", fügte er hinzu.

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Trump hatte dem Iran einen "Regimewechsel" attestiert und erklärt: "Wir haben es jetzt mit anderen Leuten zu tun". Pahlavi widersprach dem: "Was für ein Regimewechsel? Das sind die gleichen Leute, auch wenn sie jetzt vielleicht etwas schwächer sind!" Das Parlament sei gleich geblieben, genauso wie die Justiz - und der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei sei nur durch seinen Sohn ersetzt worden.

In einer auf seinem YouTube-Kanal ausgestrahlten Ansprache an die Iraner zeigte Reza Pahlavi sich am Mittwoch außerdem überzeugt, dass die Islamische Republik von den Iranern selbst gestürzt werde. "Die Islamische Republik hat keinen Ausweg und keine Überlebenschance, und sie wird durch Ihre Hände fallen", sagte er.

Teile der iranischen Opposition unterstützen Pahlavi, andere kritisieren ihn unter anderem wegen seiner Unterstützung Israels. Pahlavis Vater war 1979 gestürzt worden und geflohen. Reza Pahlavi lebt heute in den USA im Exil.

(P.Tomczyk--DTZ)

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