Deutsche Tageszeitung - Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben

Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben


Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben
Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben / Foto: © POOL/AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat sich vor geplanten Gesprächen mit dem Iran "sehr optimistisch" über ein Abkommen geäußert. Die iranischen Anführer seien in Gesprächen "viel vernünftiger" als sie gegenüber der Presse aufträten, sagte Trump am Donnerstag dem US-Sender NBC. "Sie stimmen all den Dingen zu, denen sie zustimmen müssen", sagte der US-Präsident. "Denken Sie daran, sie sind erobert worden. Sie haben kein Militär."

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Der Präsident erneuerte zugleich seine Drohung gegen den Iran: "Wenn sie kein Abkommen schließen, wird es sehr schmerzhaft werden", sagte er NBC. Nach Angaben des Senders bereitete sich die US-Delegation unter Leitung von Vizepräsident JD Vance darauf vor, für die Gespräche in die pakistanische Hauptstadt Islamabad zu reisen.

Trump äußerte sich nicht dazu, ob die Verhandlungen wie vereinbart am Freitag beginnen. Wegen der Streitigkeiten über die fortgesetzten israelischen Angriffe auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon und die Öffnung der Straße von Hormus schien dies zuletzt nicht klar. Irans Präsident Massud Peseschkian bezeichnete Verhandlungen mit den USA angesichts des israelischen Vorgehens als "sinnlos".

Trump bestätigte derweil, dass er mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Angriffe im Libanon gesprochen habe. Die Israelis würden ihre Operationen "zurückfahren", sagte der Präsident zu NBC. "Ich habe mit Bibi gesprochen, und er wird das Ganze etwas ruhiger angehen. Ich glaube einfach, wir müssen insgesamt ein bisschen zurückhaltender sein."

Nach Darstellung Israels und der USA erstreckt sich die mit Teheran ausgehandelte und in der Nacht zu Mittwoch (MESZ) verkündete zweiwöchige Feuerpause nicht auf den Libanon. Der Iran-Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Anfang März weitete er sich auf den Libanon aus.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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