Deutsche Tageszeitung - US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit dem Iran bei Gesprächen in Pakistan

US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit dem Iran bei Gesprächen in Pakistan


US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit dem Iran bei Gesprächen in Pakistan
US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit dem Iran bei Gesprächen in Pakistan / Foto: © POOL/AFP

Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance vorerst gescheitert. "Die schlechte Nachricht ist, dass wir zu keiner Einigung gekommen sind", sagte Vance am Sonntag in Islamabad vor Journalisten. So habe es vom Iran keine feste Zusage für einen Verzicht auf Atomwaffen gegeben.

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Die US-Delegation verlasse Islamabad, nachdem sie Teheran ein "letztes und bestes Angebot" unterbreitet habe, sagte der Stellvertreter von US-Präsident Donald Trump. "Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren."

Bei den 21-stündigen Gesprächen habe es "bedeutende Diskussionen mit den Iranern" gegeben, sagte Vance. "Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass wir zu keiner Einigung gekommen sind. Und ich denke, für den Iran sind das viel mehr schlechte Nachrichten als für die Vereinigten Staaten von Amerika. Wir kehren also in die USA zurück, ohne eine Einigung erzielt zu haben."

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans hatten am Samstag begonnen. Die USA wurden von US-Vizepräsident Vance, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner vertreten. Für den Iran waren unter anderem Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi nach Islamabad gereist.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien vor wenigen Tagen auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Die Positionen der Kriegsparteien lagen aber von Anfang an extrem weit auseinander.

(M.Dorokhin--DTZ)

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