Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Unionsfraktionschef Spahn in Ranking Schlusslicht - AfD klar vorn

Umfrage: Unionsfraktionschef Spahn in Ranking Schlusslicht - AfD klar vorn


Umfrage: Unionsfraktionschef Spahn in Ranking Schlusslicht - AfD klar vorn
Umfrage: Unionsfraktionschef Spahn in Ranking Schlusslicht - AfD klar vorn / Foto: © AFP

Ein Jahr nach dem Antritt der Bundesregierung belegt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Politiker-Ranking des Instituts Insa nicht mehr den hintersten Platz. Laut der am Dienstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung liegt nun Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) mit einem Zustimmungswert von 2,8 auf Platz 20 hinter Merz, der mit 2,9 Punkten auf Platz 19 kommt. Mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auf Platz 18 (3,1 Punkte) liegt ein weiteres CDU-Mitglied auf den hinteren Plätzen.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) belegt in dem Ranking mit einer Zustimmungsrate von 5,1 weiter klar den ersten Platz. Der voraussichtlich nächste baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir von den Grünen belegt mit 4,2 Punkten Platz zwei, gefolgt von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU, 4,0) und CSU-Chef Markus Söder (4,0).

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) verbessert sich von Platz sieben auf Platz 5 (3,8), der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, der sich um den Vorsitz seiner Partei bewirbt, büßt einen Platz ein und landet auf Platz sechs der beliebtesten Politiker.

Alice Weidel auf Platz sieben (3,7 Punkte) ist die beliebteste Politikerin der AfD, BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht belegt Platz acht (3,7). Gewinnerin der Woche ist Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek, die von Platz 16 auf Platz zwölf springt (3,5 Punkte) - einen Platz hinter SPD-Chef Lars Klingbeil. Der Vizekanzler liegt mit 3,5 Punkten drei Plätze vor SPD-Parteichefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas (3,4 Punkte).

In der Sonntagsfrage liegt die AfD mit 27,5 Prozent weiter an der Spitze, mit leichten Verlusten (minus 0,5). Die Union folgt mit 24,0 Prozent (plus 0,5). Deutlich dahinter liegt die SPD mit 13,5 Prozent (minus 0,5), knapp vor den Grünen mit 13,0 Prozent (plus 0,5). Die Linke kommt auf 10,5 Prozent (minus 0,5). Das BSW und die FDP bleiben unter der Fünfprozenthürde.

Insa befragte im Auftrag der "Bild"-Zeitung 2008 Menschen online im Zeitraum vom 30. April bis zum 4. Mai.

(O.Zhukova--DTZ)

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