Deutsche Tageszeitung - Regierungskreise: Putins Vorstoß zu Schröder reiht sich ein in Scheinangebote

Regierungskreise: Putins Vorstoß zu Schröder reiht sich ein in Scheinangebote


Regierungskreise: Putins Vorstoß zu Schröder reiht sich ein in Scheinangebote
Regierungskreise: Putins Vorstoß zu Schröder reiht sich ein in Scheinangebote / Foto: © AFP/Archiv

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Kreml-Chef Wladimir Putin zu Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Vermittler reagiert. "Wir haben die Äußerungen zur Kenntnis genommen", verlautete am Sonntag aus Regierungskreisen. "Sie reihen sich ein in eine Serie von Scheinangeboten."

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Die Äußerungen seien zudem Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands. "Deutschland und Europa lassen sich dadurch aber nicht spalten." Die Verhandlungsoption sei "nicht glaubwürdig", weil Russland seine Bedingungen nicht geändert habe. "Ein erster Test der Glaubwürdigkeit wäre es, wenn Russland die Waffenruhe verlängert", hieß es weiter.

Der russische Präsident hatte zuvor bei den Bemühungen um ein Ende des Konflikts mit Europa rund um die Ukraine Schröder als seinen bevorzugten Vermittler genannt. Bei einer Pressekonferenz antwortete Putin am Samstag auf die Frage, wer sein favorisierter Kandidat für die Wiederaufnahme eines Dialogs mit Europa sei: "Persönlich bevorzuge ich den früheren Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Schröder."

(I.Beryonev--DTZ)

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