Deutsche Tageszeitung - Endergebnis: Historische Niederlage für Spaniens Sozialisten bei Wahl in Andalusien

Endergebnis: Historische Niederlage für Spaniens Sozialisten bei Wahl in Andalusien


Endergebnis: Historische Niederlage für Spaniens Sozialisten bei Wahl in Andalusien
Endergebnis: Historische Niederlage für Spaniens Sozialisten bei Wahl in Andalusien / Foto: © AFP/Archiv

In Spanien hat die Partei von Regierungschef Pedro Sánchez bei den Regionalwahlen in Andalusien eine krachende Niederlage hinnehmen müssen. Laut dem am Montag veröffentlichten Endergebnis fuhren die Sozialisten ein historisch schlechtes Ergebnis ein: Im neuen Regionalparlament errang die Partei des ohnehin schwer angeschlagenen Sánchez nur 28 der insgesamt 109 Sitze. Der Urnengang am Sonntag galt als wichtiger Stimmungstest für die Parlamentswahl in Spanien im kommenden Jahr.

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Für die Sozialisten war es das bisher schlechteste Wahlergebnis in Andalusien. Dabei war die bevölkerungsreichste Region des Landes rund 40 Jahre lang eine Bastion der Linken. 2019 übernahm jedoch die konservative Volkspartei (PP) die Regierung in der südlichen Region, die wegen ihrer Strände und historischen Stätten bei Urlaubern sehr beliebt ist.

Die PP gewann dem Endergebnis zufolge 53 Mandate und verfehlte damit die absolute Mehrheit. Sie könnte sich für die Regierung auf die rechtsextreme Vox-Partei stützen, die 15 Sitze gewann.

Sollte es zu dieser Zusammenarbeit kommen, würde Andalusien dem Beispiel der Regionen Extremadura, Aragonien sowie Kastilien und León folgen, wo Vox nach den jüngsten Regionalwahlen entweder schon mitregiert oder in Verhandlungen über einen Koalitionsbeitritt steht. In Andalusien hatte die rechtsextreme Partei die PP bislang unterstützt, war jedoch nicht an der Regierung beteiligt.

Die PP hat auch eine Zusammenarbeit mit Vox auf nationaler Ebene nicht ausgeschlossen.

(A.Nikiforov--DTZ)

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