Deutsche Tageszeitung - Der Duft der Diplomatie: Syriens al-Scharaa bedankt sich bei Trump für Parfüm

Der Duft der Diplomatie: Syriens al-Scharaa bedankt sich bei Trump für Parfüm


Der Duft der Diplomatie: Syriens al-Scharaa bedankt sich bei Trump für Parfüm
Der Duft der Diplomatie: Syriens al-Scharaa bedankt sich bei Trump für Parfüm / Foto: © AFP

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat sich bei US-Präsident Donald Trump für ein Parfüm bedankt, das ihm dieser in Erinnerung an das historische Treffen der beiden Politiker im vergangenen November hat zukommen lassen. "Einige Treffen hinterlassen einen Eindruck, unseres offenbar einen Duft", schrieb al-Scharaa am späten Dienstagabend in einem englischsprachigen Post im Onlinedienst X. Dazu veröffentlichte er ein Bild von zwei Packungen aus Trumps Parfümkollektion "Trump Victory", eine in Rot, eine in Schwarz.

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Trump hatte al-Scharaa bereits bei dessen Besuch in Washington im vergangenen Jahr mit dem Parfüm beschenkt und ihn damit eingesprüht, wie damals in einem Video zu sehen war. Zudem übergab er ihm ein Parfüm für seine Frau und fragte scherzhaft, "wie viele Frauen" al-Scharaa habe.

In einer dem Parfüm beigefügten und von al-Scharaa veröffentlichten Karte schrieb Trump nun: "Sie sprechen alle über das Foto, das wir gemacht haben, als ich Ihnen dieses großartige Parfüm gegeben habe - nur für den Fall, dass sie keines mehr haben sollten."

Laut der Website des Produkts wird der Duft für 249 US-Dollar (knapp 215 Euro) pro Flakon verkauft und "verkörpert Stärke, Kraft und Sieg". Al-Scharaa bedankte sich in seinem Post für Trumps "Großzügigkeit" und das "kostbare Geschenk". "Möge der Geist dieses Treffens fortdauern und weiter zu einem stärkeren Verhältnis zwischen Syrien und den Vereinigten Staaten beitragen", schrieb er weiter.

Der ehemalige Dschihadist al-Scharaa war im November als erster syrischer Staatschef seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1946 im Weißen Haus empfangen worden. Danach lobte Trump al-Scharaa als "starken Anführer". Bei einem ersten Treffen im Mai des vergangenen Jahres in Saudi-Arabien hatte er ihn als einen "jungen, attraktiven Typen" bezeichnet.

(I.Beryonev--DTZ)

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