Deutsche Tageszeitung - Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew und andere Städte

Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew und andere Städte


Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew und andere Städte
Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew und andere Städte / Foto: © AFP

Bei neuen russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zum Dienstag mehrere Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Allein in der Hauptstadt Kiew gab es nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens vier Todesopfer und 58 Verletzte, darunter zwei Kinder. Auch in anderen Landesteilen der Ukraine gab es massive russische Angriffe. Die ukrainische Armee attackierte derweil ebenfalls Ziele im Nachbarland an.

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Bei den nächtlichen Angriffen habe die russische Armee auch ballistische Raketen eingesetzt, erklärte die Militärverwaltung von Kiew. Mehrere Brände seien ausgebrochen. Aus dem Stadtzentrum der Hauptstadt stieg laut dem Bericht von AFP-Korrespondenten eine große Rauchwolke auf, Einwohner eilten mit Taschen und Decken in die Schutzräume.

"Explosionen in der Stadt. Die Luftabwehr ist aktiv", erklärte Bürgermeister Klitschko. Zugleich rief er die Bevölkerung auf, unbedingt in Schutzräumen zu bleiben. In mehreren Vierteln fiel erneut der Strom aus. Die neuen Angriffe erfolgten nur wenige Tage, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem "massiven neuen Angriffsschlag" Moskaus gewarnt hatte.

In der Stadt Dnipro im Osten des Landes wurden nach Angaben der Regionalbehörden mindestens fünf Menschen getötet und 25 weitere verletzt. Auch die zweitgrößten Stadt der Ukraine, Charkiw, wurde nach Angaben der Regionalverwaltung erneut angegriffen. Dabei seien in der Nacht zehn Menschen verletzt worden.

Im vergangenen Monat hatte die russische Armee Kiew mit einem der folgenschwersten Angriffe seit vielen Monaten überzogen. Dabei war eine Rakete in einem Wohngebäude eingeschlagen, dutzende Menschen wurden getötet. Außerdem setzte Russland im Mai eine seiner atomwaffenfähigen Oreschnik-Raketen ein.

In Russland erklärten derweil die Behörden in der grenznahen Stadt Kurs, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Mensch getötet worden sei. Eine weitere Drohne löste in einer Ölraffinerie in der Stadt Krasnodar im Südwesten Russlands nach Angaben der Regionalverwaltung einen Brand aus.

(G.Khurtin--DTZ)

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