Deutsche Tageszeitung - Protest gegen "Kahlschlag": Linke rechnet mit weiterem Zulauf für "Montagsdemos"

Protest gegen "Kahlschlag": Linke rechnet mit weiterem Zulauf für "Montagsdemos"


Protest gegen "Kahlschlag": Linke rechnet mit weiterem Zulauf für "Montagsdemos"
Protest gegen "Kahlschlag": Linke rechnet mit weiterem Zulauf für "Montagsdemos" / Foto: © AFP/Archiv

Die Linkspartei rechnet mit weiterem Zulauf für ihre Proteste gegen die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung. Die schwarz-rote Koalition plane einen "Kahlschlag auf die Arbeitszeit, auf die Rente, auf die Gesundheit, auf die Pflege", sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". "Das sind so massive Schläge. Und ich glaube, je mehr Leute betroffen sind und auch spüren, was das in ihrem Leben bedeutet, desto mehr werden auch auf die Straße gehen."

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Die Linkspartei hat eine Reihe von Großkundgebungen gegen die geplanten Sozialreformen angekündigt. Sie will dabei ausdrücklich an die Tradition der Montagsdemos anknüpfen, mit denen Demonstranten ab dem Jahr 2004 gegen die Hartz-Reformen der damaligen Regierung von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) protestiert hatten.

Auf die Frage, warum die Beteiligung an den ersten Kundgebungen am Montag nicht größer war, sagte Schwerdtner: "Gestern war ja gerade mal der erste Tag von eben sehr, sehr vielen Protesten. Also ich bin froh, dass wir in zwölf Städten jetzt schon mal angefangen haben. Weitere werden folgen."

"Viele Menschen sehen, dass es einen Reformbedarf gibt. Aber sie sehen auch, dass diese Krise gerade auf ihrem Rücken ausgetragen wird", sagte die Linken-Chefin. "Irgendwann ist das Fass zu voll, dann wird es überlaufen und deswegen stehen wir bereit mit unseren Protesten."

(M.Travkina--DTZ)

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