Deutsche Tageszeitung - FBI-Chef: Möglicher Anschlag auf Käfigkampf zu Trump-Geburtstag vereitelt

FBI-Chef: Möglicher Anschlag auf Käfigkampf zu Trump-Geburtstag vereitelt


FBI-Chef: Möglicher Anschlag auf Käfigkampf zu Trump-Geburtstag vereitelt
FBI-Chef: Möglicher Anschlag auf Käfigkampf zu Trump-Geburtstag vereitelt / Foto: © AFP

Die US-Behörden haben nach Angaben der Bundespolizei FBI einen möglichen Anschlag auf die Käfigkampf-Veranstaltung zum 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump vereitelt. "Die mutmaßlich geplanten Angriffe wurden im Keim erstickt", erklärte FBI-Chef Kash Patel am Dienstag im Onlinedienst X. Dank des raschen Eingreifens der Bundespolizei, des Justizministeriums und weiterer Behörden seien "zahlreiche" Verdächtige in mehreren Bundesstaaten festgenommen worden.

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Trump hatte seinen 80. Geburtstag am Sonntag mit einem Mixed-Martial-Arts-Spektakel vor dem Weißen Haus gefeiert. Dafür war eigens eine Freiluftarena errichtet worden. Rund 4000 Gäste waren eingeladen, die Kämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses zu verfolgen.

Der Sender Fox News berichtete von fünf Festnahmen in dem Fall. Insgesamt hätten Ermittler 23 Verdächtige identifiziert, die zu einem "möglichen Anschlags-Netzwerk" gehört hätten und über den Messenger-Dienst Signal kommuniziert hätten.

Dem Medienbericht zufolge soll die Gruppe geplant haben, Drohnen in Gebäude nahe dem Weißen Haus zu steuern und damit eine Massen-Evakuierung auszulösen. Die Menschenmenge habe "in Richtung eines vorab positionierten Scharfschützenteams gelenkt" werden sollen, berichtete Fox News weiter. Zudem habe es Pläne gegeben, mit einer "zweiten Welle" die Tore des Weißen Hauses zu stürmen.

Das FBI kommentierte den Bericht auf Anfrage nicht. Es war zudem unklar, ob die Verdächtigen bereits konkrete Schritte unternommen hatten, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen.

Vizepräsident JD Vance machte die oppositionellen Demokraten für die aufgeheizte Stimmung verantwortlich. "Viele meiner demokratischen Kollegen in Washington müssen in den Spiegel schauen und sich fragen: 'Warum geht so viel von dieser politischen Gewalt von unserer Seite des Spektrums aus?'", sagte er Fox News.

Trump war zuletzt mehrfach Attentatsversuchen entgangen. Im April versuchte ein Schütze, ein Presse-Galadiner mit Trump in Washington zu stürmen, der Präsident blieb aber unverletzt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania im Juli 2024 war Trump von einem Schützen am rechten Ohr verletzt worden. Im September 2024 ereignete sich ein weiterer Zwischenfall, als sich am Rand von Trumps Golfplatz in Florida ein Mann mit einem Gewehr im Gebüsch versteckte. Der 58-Jährige wurde festgenommen und später wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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