Deutsche Tageszeitung - Netanjahu ruft zu Erhalt von "lebenswichtiger" Beziehung zu den USA auf

Netanjahu ruft zu Erhalt von "lebenswichtiger" Beziehung zu den USA auf


Netanjahu ruft zu Erhalt von "lebenswichtiger" Beziehung zu den USA auf
Netanjahu ruft zu Erhalt von "lebenswichtiger" Beziehung zu den USA auf / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die Bedeutung der Beziehung Israels zu den USA unterstrichen und zu ihrem Erhalt aufgerufen. Die aktuelle Lage erfordere "die Bewahrung unserer lebenswichtigen Beziehung zu unseren amerikanischen Freunden, die in diesem Kampf Schulter an Schulter mit uns standen", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros am Donnerstag nach der Unterzeichnung eines US-iranischen Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Krieges.

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Netanjahu betonte zudem, "der Kampf ist noch nicht vorbei". Weitere Herausforderungen stünden bevor. Diese erforderten zusätzlich zu einem guten Verhältnis zu Washington ein "nüchternes Urteilsvermögen" sowie "die entschlossene Verteidigung der Sicherheitsinteressen Israels".

US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt wiederholt verärgert über Netanjahu geäußert, insbesondere im Zusammenhang mit israelischen Angriffen auf die Hisbollah-Miliz im Libanon. Am Mittwoch beteuerte Trump jedoch, ein sehr gutes Verhältnis zum israelischen Regierungschef zu haben. "Bibi Netanjahu ist ein guter Mann, er ist nur manchmal etwas übereifrig", sagte er. Es gebe lediglich einen "kleinen Streit" über die israelischen Angriffe im Libanon.

Am Mittwoch hatte Trump das nach zähen Verhandlungen vereinbarte US-iranische Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges im Schloss Versailles bei Paris unterzeichnet. Irans Präsident Massud Peseschkian zeichnete nach Angaben aus Teheran das Dokument in elektronischer Form ab. Trump zufolge erhielt auch Israel eine Kopie des Abkommens.

Am Freitag sollen im Schweizer Luxusresort Bürgenstock voraussichtlich die Verhandlungen über eine dauerhafte Friedenslösung beginnen. Für diese umfassende Vereinbarung ist eine Verhandlungsphase von 60 Tagen vorgesehen, die aber mit Einverständnis beider Seiten verlängert werden kann.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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