Deutsche Tageszeitung - Trump stellt neuen US-Reisepass mit Bild von sich selbst vor

Trump stellt neuen US-Reisepass mit Bild von sich selbst vor


Trump stellt neuen US-Reisepass mit Bild von sich selbst vor
Trump stellt neuen US-Reisepass mit Bild von sich selbst vor / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat einen neuen, limitierten US-Reisepass zum 250. Gründungstag der USA vorgestellt, der ein Bild von ihm enthält. "Der neue Reisepass der USA, auf dem steht: 'Willkommen, aber benehmt euch!", erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social, auf dem er ein Foto des Passes veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Das Bild zeigt Trump finster blickend, wie er sich auf seinen Schreibtisch stützt, sowie seine Unterschrift. Im Hintergrund ist der Text der Unabhängigkeitserklärung zu sehen. Das Bild scheint auf einem Porträt zu basieren, welches vom Fotografen des Weißen Hauses, Daniel Torok, gemacht wurde. Auf der nächsten Passseite ist ein Gemälde zu sehen, das die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 darstellt.

Das Weiße Haus veröffentlichte ebenfalls ein Bild des Passes und schrieb dazu: "Patrioten-Pass". Das US-Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Es hatte zuvor einen neuen Pass angekündigt, der ab dem 6. Juli erhältlich sei.

Die neuen Pässe sind Teil der beispiellosen Bemühungen des US-Präsidenten, sich etwa durch Namensänderungen von Gebäuden und Institutionen zu verewigen. Er wird der erste amtierende Präsident sein, der in Reisedokumenten der US-Bürger abgebildet ist.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Angespannte Lieferketten: Friedrich Merz wirbt in Südkorea um verlässliche Partner

Südkorea und Deutschland sollen sich laut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gemeinsam für die Entwicklung von Zukunftstechnologien und den Schutz kritischer Lieferketten einsetzen. Dies teilte Merz am Freitag zur Eröffnung der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Seoul mit. Gemeinsam stünden die beiden Staaten einer autokratischen Machtpolitik sowie der Verletzung internationalen Völkerrechts entgegen. Die dynamische geopolitische Lage lasse gleichgesinnten Staaten die Möglichkeit, näher zusammenzurücken und widerstandsfähige Partnerschaften zu bilden.

Frankreich: "Gelbwesten" rufen zu Kochtopf-Protest auf

Die französische Protestbewegung der sogenannten Gelbwesten hat für Freitag zu einer Aktion "zur Verteidigung der öffentlichen Freiheiten" in Form von Kochtopflärm aufgerufen. Die Teilnehmer sind aufgerufen, ab 18.00 Uhr mit Topfdeckeln und Kochtöpfen Lärm vor der Nationalversammlung in Paris zu machen. Die Regierung sperre die Innenstädte für Demonstrationen, deshalb sollten nun "unter den Fenstern der Abgeordneten die Kochtöpfe erklingen", erklärte die Bewegung. Geplant sei außerdem eine Schweigeminute für die "Opfer der Polizei und der extremen Rechten".

Carney, von der Leyen und Costa beraten über künftige Partnerschaft Kanadas und der EU

In Montreal beraten am Freitag der kanadische Premierminister Mark Carney, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa über die Ausgestaltung der künftigen Partnerschaft. Für 12.15 Uhr (Ortszeit, 17.15 Uhr MEZ) ist eine gemeinsame Pressekonferenz in Montreal angesetzt. "Wir beide wollen unsere Beziehungen auf die höchstmögliche Ebene heben", sagte von der Leyen zum Auftakt des EU-Kanada-Gipfels am Donnerstag.

Chinas Staatschef Xi empfängt Bundespräsident Steinmeier in Peking

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird bei seinem Staatsbesuch in China am Freitagnachmittag (Ortszeit, 09.30 Uhr MEZ) von Präsident Xi Jinping mit militärischen Ehren in Peking empfangen. Nach einem Statement vor der Presse wollen Steinmeier und Xi laut Bundespräsidialamt in der Großen Halle des Volkes Gespräche führen. Für den Abend ist ein Staatsbankett geplant, an dem auch Steinmeiers Ehefrau Elke Büdenbender und Xis Frau Peng Liyuan teilnehmen.

Textgröße ändern: