Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern

Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern


Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern
Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern / Foto: © AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat weiterhin mit schlechten Beliebtheitswerten zu kämpfen. Im Politiker-Ranking des Instituts Insa belegte er laut Mitteilung vom Dienstag erneut den letzten Platz unter den 20 wichtigsten Volksvertretern. Damit blieb sein Wert unverändert im Vergleich zur Vorwoche. Auftraggeber für die Umfrage war die "Bild"-Zeitung.

Textgröße ändern:

Seine Beliebtheitswerte steigern konnte hingegen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), der sich von Platz zehn auf Platz sieben verbesserte. Ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnete Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek, die binnen einer Woche von Platz 13 auf Platz zehn rückte.

Deutlich an Zustimmung verloren haben hingegen die beiden AfD-Vorsitzenden: Tino Chrupalla rutschte von Platz neun auf Platz 17 ab, Alice Weidel von Platz vier auf Platz sechs. Die drei beliebtesten Politiker waren laut Insa wie in der Vorwoche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und der nordrhein-westfälische Landeschef Hendrik Wüst (CDU).

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Nach Auszählung aller Stimmen: Netanjahu-Block bei Israel-Wahl vorn - aber ohne Mehrheit

Drei Tage nach der Parlamentswahl in Israel hat der rechtsreligiöse Block von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die meisten Stimmen errungen, verfehlt aber klar die für die Regierungsbildung erforderliche Mehrheit. Laut dem in der Nacht zu Freitag von der israelischen Wahlkommission veröffentlichten offiziellen Ergebnis bleibt Netanjahus Likud-Partei mit 27 Abgeordneten stärkste Partei, sein Bündnis kommt nach Auszählung aller Stimmen auf 53 Sitze.

Erneute Proteste am Samstag: Frankreich mobilisiert 70.000 Polizisten

Mit einem massiven Polizeiaufgebot bereiten sich die französischen Behörden auf einen erneuten Protesttag am kommenden Samstag vor. Rund 70.000 Polizisten sollten eingesetzt werden, sagte Innenminister Laurent Nuñez am Donnerstag. Es bestehe ein "sehr hohes Risiko von Störungen der öffentlichen Ordnung".

Nach Rückkehr nach Venezuela: Machado dankt Trump für Sturz Maduros

Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hat US-Präsident Donald Trump für den US-Militäreinsatz zum Sturz des damaligen Staatschefs Nicolás Maduro gedankt. "Dank Ihrer Weitsicht, Ihres Mutes und Ihres Handelns am 3. Januar ist das Tor zur Freiheit aufgestoßen worden", sagte Machado am Donnerstag auf ihrer ersten Pressekonferenz nach ihrer Rückkehr nach Venezuela vor wenigen Tagen.

Weltklimarat soll im Dezember über nächsten Sachstandsbericht beraten

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht will der Weltklimarat (IPCC) Anfang Dezember erneut über noch offene Fragen beraten. Bei der virtuell abgehaltenen Sitzung vom 1. bis zum 3. Dezember solle über die Veröffentlichung des nächsten Sachstandsberichts sowie über den Haushalt beraten werden, erklärte der Weltklimarat am Donnerstag.

Textgröße ändern: