Deutsche Tageszeitung - Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege

Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege


Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege
Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Auszubildenden in der Pflege ist erneut gestiegen. 2025 begannen etwa 63.900 Menschen eine Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit stieg die Zahl das dritte Jahr in Folge. Insgesamt gab es in dem Beruf 157.200 Auszubildende. Das waren rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

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35.300 Azubis schlossen ihre Ausbildung im vergangenen Jahr erfolgreich ab. Nur 1,2 Prozent von ihnen wählten einen spezialisierten Abschluss mit Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.

Auch wenn der Anteil der Frauen bei den Pflegeauszubildenden mit Neuverträgen mit 71 Prozent weiter sehr hoch ist, steigt der Anteil der Männer. 2020 lag der Männeranteil bei den neu begonnenen Ausbildungen bei 24 Prozent. Binnen fünf Jahren stieg er auf 29 Prozent.

31 Prozent der Menschen, die 2025 eine Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann begannen, waren zwischen 22 und 29 Jahre alt. Der Anteil dieser Altersgruppe an den Neuverträgen nahm in den vergangenen Jahren zu - 2020 hatten ihr noch 24 Prozent angehört. Der überwiegende Teil der Neuverträge wird jedoch nach wie vor mit Menschen bis 21 Jahre geschlossen. Im Schnitt sind Pflegeauszubildende mit neuem Ausbildungsvertrag 24 Jahre alt.

2025 begannen etwa acht Prozent mehr ein Pflegestudium nach dem Pflegeberufegesetz. Zum Jahresende befanden sich 1800 Studierende im seit 2024 vergüteten und finanzierten Pflegestudium. Wer es abschließt, qualifiziert sich ebenfalls zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Der Frauenanteil bei den Studierenden mit Neuverträgen liegt bei 78 Prozent.

Ausbildung und Studium finden weiterhin vor allem in Krankenhäusern statt. Der praktische Teil bei Pflegestudierenden findet zu 92 Prozent in Krankenhäusern statt. Die restlichen acht Prozent teilen sich zwischen stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen auf.

Bei den Auszubildenden mit Neuverträgen absolviert rund die Hälfte den praktischen Teil in einem Krankenhaus. 36 Prozent sind in stationären Pflegeeinrichtungen, zwölf Prozent in ambulanten.

(M.Dylatov--DTZ)

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