Deutsche Tageszeitung - Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten

Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten


Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten / Foto: © AFP/Archiv

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat grünes Licht für die Beschaffung von Fregatten des Typs Meko A-200 durch die Bundeswehr gegeben. Das teilte am Mittwochabend das Bundesverteidigungsministerium mit. Das Beschaffungsvorhaben hat ein Gesamtvolumen von zunächst rund 6,3 Milliarden Euro. Hersteller ist der Rüstungskonzern TKMS (früher: ThyssenKrupp Marine Systems).

Textgröße ändern:

Die Ausschussentscheidung betrifft vorerst die Beschaffung von vier der Fregatten. Darüber hinaus gibt eine Option für die Beschaffung von vier weiteren Schiffen dieses Typs. Über dieses Vorhaben im Volumen von noch einmal rund 5,3 Milliarden Euro müsste aber der Haushaltsausschuss neu entscheiden.

Die erste Meko-Fregatte soll den Angaben zufolge 2029 auslaufen. Sie ist besonders für die seegestützte U-Boot-Jagd geeignet. Das Vorhaben ersetzt die zunächst geplant Beschaffung von größeren Fregatten des Typs F-126, die das Verteidigungsministerium nach erheblichen Verzögerungen und weiteren Problemen gestoppt hatte.

Insgesamt billigte der Ausschuss 14 Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr im Gesamtvolumen von mehr als 9,5 Milliarden Euro. Darunter sind auch Mehrzweckkampfboote für Spezialkräfte der Marine sowie mobile Sanitätseinrichtungen.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Kurdenführer Abdi verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens

Mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Gründung haben die kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) ihre Auflösung verkündet, um fortan Teil der regulären Armee des Landes zu sein. Der syrische Kurdenführer Maslum Abdi gab am Dienstagabend "das Ende des Einsatzes" der SDF bekannt und erklärte deren Auflösung "als unabhängige Streitmacht". Dies erfolge nach dem "Abschluss des Prozesses der Eingliederung unserer Streitkräfte in die Brigaden der syrischen Armee", sagte Abdi im Präsidentenpalast in Damaskus in einer im Fernsehen übertragenen Rede, die er zuerst auf Arabisch und dann auf Kurdisch hielt.

Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem

In seinem Vorgehen gegen das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA hat die israelische Regierung am Dienstag damit begonnen, ein Berufsbildungszentrum der Organisation in Ost-Jerusalem räumen zu lassen. "In Übereinstimmung mit meiner Anweisung und dem von uns verabschiedeten Gesetz hat heute die Räumung des UNRWA-Geländes in Kafr Akab in Jerusalem begonnen", erklärte das Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu. Das Kalandia-Ausbildungszentrum war 1952 gegründet worden und bot laut UNRWA jedes Jahr etwa 340 Palästinensern aus dem besetzten Westjordanland eine Berufsausbildung.

USA wollen tausenden Ausländern ihre Visa entziehen

Die USA wollen tausenden Ausländern ihre Visa entziehen. Das Außenministerium erklärte am Dienstag in Washington, die Regierung von Präsident Donald Trump wolle damit gegen "Betrug" vorgehen. Betroffen sind Menschen, die mit einem Touristen- oder Geschäftsvisum in die USA eingereist sind und dann vor Ort Asyl beantragt haben. Medien berichteten über bis zu 200.000 Fälle.

Kurdenführer verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens

Der syrische Kurdenführer Maslum Abdi hat nach über einem Jahrzehnt die Auflösung der kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) verkündet. Er gebe "das Ende des Einsatzes" der SDF bekannt und erkläre "in voller Verantwortung deren Auflösung als unabhängige Streitmacht", sagte Abdi am Dienstagabend im Präsidentenpalast in Damaskus in einer im Fernsehen übertragenen Rede.

Textgröße ändern: