Deutsche Tageszeitung - Trump will bei sich bei Blockade saudiarabischer Häfen um Huthis "kümmern"

Trump will bei sich bei Blockade saudiarabischer Häfen um Huthis "kümmern"


Trump will bei sich bei Blockade saudiarabischer Häfen um Huthis "kümmern"
Trump will bei sich bei Blockade saudiarabischer Häfen um Huthis "kümmern" / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat die jemenitische Huthi-Miliz davor gewarnt, saudiarabische Häfen zu blockieren. "Falls so etwas passiert, werden wir uns darum kümmern", sagte Trump am Dienstag während eines Treffens mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. "Wir sind schon früher gegen die Huthis vorgegangen, und wir haben seitdem nichts mehr von ihnen gehört."

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Die Huthis hatten am Montag eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt, die demnach sofort beginnen sollte. Huthi-Sprecher Jahja Saree machte aber keine Angaben dazu, wie die Blockade konkret umgesetzt werden könnte. Der Ölexport Saudi-Arabiens - des größten Rohölexporteurs der Welt - ist bereits durch die Blockade der Straße von Hormus stark eingeschränkt.

Die Huthis begründeten ihre Drohung mit dem Angriff der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung auf den Flughafen von Sanaa. Diese hatte versucht, ein iranisches Flugzeug an der Landung zu hindern, in dem eine Huthi-Delegation auf dem Rückweg von der Trauerfeier für den obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, gewesen war. Die Huthis beschossen anschließend den Flughafen Abha im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen.

Es waren die schwersten Gefechte seit einer 2022 ausgehandelten Waffenruhe. Diese ist offiziell ausgelaufen, hatte bislang aber informell weiter Bestand. Der Bürgerkrieg im Jemen begann im Jahr 2014, er gilt als Stellvertreterkrieg zwischen dem Iran und Saudi-Arabien. Während Teheran die Huthis unterstützt, die inzwischen weite Teile des Landes kontrollieren, stehen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate hinter der jemenitischen Regierung.

Die US-Armee hat in der Vergangenheit wiederholt mutmaßliche Huthi-Stellungen im Jemen bombardiert, zuletzt im Mai 2025. Damals vermittelte der Oman eine Waffenruhe.

(L.Møller--DTZ)

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