Deutsche Tageszeitung - Trump will mit iranischem Geld Schäden an angegriffenen Schiffen begleichen

Trump will mit iranischem Geld Schäden an angegriffenen Schiffen begleichen


Trump will mit iranischem Geld Schäden an angegriffenen Schiffen begleichen
Trump will mit iranischem Geld Schäden an angegriffenen Schiffen begleichen / Foto: © US Central Command (CENTCOM)/AFP

Angesichts immer neuer Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und in benachbarten Gewässern hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass in den USA eingefrorene iranische Gelder zur Begleichung von Schäden an den Schiffen verwendet werden sollen. "Von nun an werden Schäden an Schiffen, Ladung oder allem, was damit zusammenhängt, aus den iranischen Geldern bezahlt, die die Vereinigten Staaten verwahren und kontrollieren", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Online-Plattform Truth Social.

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Die US-Streitkräfte griffen derweil nach eigenen Angaben die dreizehnte Nacht in Folge den Iran an. Die Angriffswelle richte sich gegen "militärische Ziele", erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom. Mit ihnen wolle die US-Armee "den Iran zur Rechenschaft ziehen und die von der Islamischen Revolutionsgarde ausgehenden Bedrohungen für die Handelsschifffahrt verringern".

Iranische Staatsmedien berichteten, dass die Stadt Ahvaz im Süden des Landes getroffen worden sei. Zudem habe es in der Hafenstadt Bandar Abbas sowie auf der Insel Qeshm nahe der Straße von Hormus Explosionen gegeben.

Nach einer zwischenzeitlichen Annäherung zwischen Washington und Teheran ist der Iran-Krieg inzwischen wieder de facto im vollen Gange. Während die USA Ziele im Iran unter Beschuss nehmen, greifen die Truppen Teherans immer wieder US-Stützpunkte in Ländern der Region an.

Zudem gibt es auch immer wieder Angriffe Teherans und seiner Verbündeten auf Schiffe in der Region, vor allem Öltanker. Erst am Donnerstag hatte jemenitische Huthi-Miliz verkündet, sie habe zwei saudiarabische Öltanker im Roten Meer beschossen. Trump drohte der pro-iranischen Miliz daraufhin eine "bedeutende militärische Bestrafung" an.

(L.Barsayjeva--DTZ)

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