Deutsche Tageszeitung - Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen

Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen


Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen
Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen / Foto: © AFP/Archiv

Zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September sind 19 Parteien mit ihren Landeswahllisten zugelassen worden. Das teilte der Landeswahlausschuss nach einer Sitzung unter Vorsitz von Landeswahlleiter Christian Boden am Donnerstag in Schwerin mit. Insgesamt bewerben sich 313 Kandidatinnen und Kandidaten um einen Sitz im Landesparlament.

Textgröße ändern:

Zur Landtagswahl zugelassen sind neben den derzeit im Landtag vertretenen Parteien CDU, AfD, Linke, SPD, FDP und Grüne unter anderem auch das BSW, die Freien Wähler und Die Partei. Die Landesliste einer Kleinstpartei wurde bereits zuvor wegen einer Fristüberschreitung zurückgewiesen. Die Partei erwägt, das Landesverfassungsgericht anzurufen.

Die Landtagswahl findet am 20. September zeitgleich mit der Abgeordnetenhauswahl in Berlin statt. Zuvor wählt am 6. September Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag.

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern liegt in Umfragen deutlich vorn. In einer Erhebung für den Norddeutschen Rundfunk vom Juli lag die Partei bei 36 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kam auf 29 Prozent.

Die mit den Sozialdemokraten regierende Linke lag bei zwölf Prozent. Die oppositionelle CDU erreichte in der Umfrage neun Prozent, die Grünen kamen auf fünf Prozent. Die FDP lag bei drei Prozent, das BSW bei vier Prozent.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Einschüchterungen und Auszählungspause: Wahlbeobachter in Sambia beklagen Unregelmäßigkeiten

Internationale Wahlbeobachter haben Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentschaftswahl in Sambia beklagt. Die stundenlange Unterbrechung der Stimmauszählung habe "Unsicherheit und Besorgnis" ausgelöst, erklärte die Beobachtermission der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) am Samstag. Zudem lägen Berichte "über Einschüchterungen, Übergriffe, Entführungen und Sachbeschädigungen in fünf Provinzen" vor. Zeugenaussagen zufolge habe es Todesopfer gegeben. Die Mission habe die Berichte allerdings nicht verifiziert können. Die Polizei teilte mit, sie habe nach der Tötung eines Wahlhelfers neun Verdächtige festgenommen.

Islamistische Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan

Mit Paraden und Blumen haben die radikalislamischen Taliban den fünften Jahrestag ihrer erneuten Machtübernahme in Afghanistan gefeiert - während Kritiker den zunehmenden Verlust von Freiheiten und Rechten unter der Taliban-Herrschaft beklagen. Hunderte männliche Anhänger versammelten sich am Samstag auf einem Platz neben der ehemaligen US-Botschaft in Kabul und schwenkten die weißen Flaggen der Taliban-Regierung. Militärhubschrauber warfen Blumen über einer Parade männlicher Athleten ab - Frauen dürfen in Afghanistan unter den Taliban keinen Sport treiben.

Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an

Acht Monate nach dem antisemitischen Schusswaffenangriff am australischen Bondi Beach hat der Bundesstaat New South Wales ein erstes Rückkaufprogramm für Schusswaffen eingeleitet. Ab November sollen Waffenbesitzer ihre nach neuen Gesetzen verbotenen Pistolen und Gewehre gegen Geld bei den Behörden abgeben können, wie Australiens Regierungschef Anthony Albanese am Samstag ankündigte. Weitere australische Bundesstaaten sollen folgen.

Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon

Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien drei Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Es waren die folgenreichsten Angriffe seit der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen dem Libanon und Israel im Juni. Die israelische Armee bezeichnete die Attacken als Reaktion auf Angriffe der Hisbollah auf israelische Soldaten im Südlibanon.

Textgröße ändern: