Deutsche Tageszeitung - "Spektakuläre Kulisse": Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor

"Spektakuläre Kulisse": Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor


"Spektakuläre Kulisse": Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor
"Spektakuläre Kulisse": Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor / Foto: © AFP

Rennwagen mit dröhnenden Motoren mitten in Washington: Vor einem Autorennen zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten haben die Fahrer sich auf den ungewöhnlichen Wettkampf eingestimmt. Am Samstag (Ortszeit) nahmen sie an Trainingsrunden und Qualifizierungsfahrten teil - vorbei an Sehenswürdigkeiten wie dem Kapitol und den Smithsonian-Museen im Zentrum der US-Hauptstadt.

Textgröße ändern:

Die Veranstaltung wird von den Organisatoren der IndyCar-Meisterschaft ausgerichtet, einer US-Motorsportserie, deren Fahrzeuge denen der europäischen Formel 1 ähneln. "Das ist unwirklich für uns alle", sagte der US-Fahrer Kyle Kirkwood. "In dreißig Jahren werden wir zurückblicken und merken, dass das eines der coolsten Rennen war, die wir je gefahren sind."

Der Spanier Alex Palou sprach von einer "spektakulären" Kulisse für das Autorennen. "Die Gebäude um uns herum zu sehen, das Kapitol, wenn man aus Kurve sieben herauskommt – das ist einfach unglaublich." Besondere Beachtung mussten die Fahrer einigen Unebenheiten im Asphalt beimessen.

US-Präsident Donald Trump wird den Organisatoren zufolge beim "Freedom 250 Grand Prix" in seiner "The Beast" genannten gepanzerten Limousine eine Ehrenrunde drehen. Anschließend soll er die grüne Flagge schwenken, um das Rennen starten zu lassen.

Die Rennwagen werden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 298 Stundenkilometern unterwegs sein. Insgesamt 25 Fahrer absolvieren auf der Rennstrecke 147 Runden. Die Organisatoren erwarten bis zu 100.000 Besucher.

Mit seiner zentralen Rolle bei der Abschlussveranstaltung rückt Trump erneut seine eigene Person in den Mittelpunkt, nachdem er bereits dabei ist, der US-Hauptstadt mit verschiedenen Bauvorhaben seinen Stempel aufzudrücken.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Nach CDU-Wahldesaster in Sachsen-Anhalt: Landesvorstand zieht Konsequenzen

Nach dem Debakel der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zieht der Landesvorstand der Partei Konsequenzen. "Wir werden die Partei neu aufstellen", sagte Ministerpräsident und CDU-Landeschef Sven Schulze am Montagabend nach einer Vorstandssitzung in Magdeburg. Auf einem Sonderparteitag voraussichtlich im November oder Dezember "wird der gesamte Landesvorstand neu gewählt".

Tausende demonstrieren in Berlin nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben in Berlin tausende Menschen gegen den Wahlsieger AfD protestiert. Zu einer Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin kamen am Montagabend rund 5000 Menschen, wie die Polizei mitteilte. Das Netzwerk Campact, das zusammen mit Fridays for Future unter dem Motto "Zeit zum Handeln: AfD stoppen" zum Protest in Berlin aufgerufen hatte, nannte die Zahl von 14.000 Teilnehmern.

Finnland errichtet 200 Kilometer langen Zaun an Grenze zu Russland

Zur Abschreckung von illegalen Migranten aus Russland hat Finnland einen 200 Kilometer langen Zaun an der gemeinsamen Grenze errichtet. Dieser sei Bestandteil der Grenzsicherung und solle neben einer Überwachung auch dabei helfen, "Menschen bei Bedarf vom finnischen Hoheitsgebiet fernzuhalten", sagte Innenministerin Mari Rantanen am Montag bei einer Veranstaltung nahe des Grenzübergangs Nuijamaa im Südosten des Landes. Der Stacheldrahtzaun ist 4,5 Meter hoch und mit Kameras und Sensoren ausgestattet.

Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz

Ungewöhnlicher Protest in Warschau: Rund 30 Roboter haben am Montag vor dem polnischen Digitalministerium für eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt demonstriert. Sie schwenkten Fahnen, "skandierten" Parolen und marschierten im Kreis. Organisiert wurde die Demonstration von der Initiative Democratism, die ihrer Website zufolge eine Debatte darüber anstoßen will, "wie KI und Robotisierung den Arbeitsmarkt betreffen".

Textgröße ändern: