Deutsche Tageszeitung - G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung

G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung


G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung
G20-Finanzminister beenden Gipfeltreffen in USA mit gemeinsamer Erklärung / Foto: © AFP

Die Finanzminister der G20-Staaten haben ihr zweitägiges Treffen in den USA mit einer gemeinsamen Abschlusserklärung des G20-Vorsitzes beendet. Die Minister forderten darin am Dienstag in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina mehrheitlich "die freie, sichere und berechenbare Schifffahrt durch die Straße von Hormus", die seit Beginn des Iran-Krieges von Teheran weitgehend blockiert wird.

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Lediglich China hatte Einwände gegen diese Textpassage erhoben. In der Erklärung ist vermerkt, dass der Absatz über die Straße von Hormus "von allen Mitgliedern der G20 mit Ausnahme Chinas gebilligt wurde". Überdies drangen die G20-Finanzminister in der Erklärung auf "die Beilegung andauernder Kriege und Konflikte". Dies sei "für das Aufrechterhalten eines nachhaltigen Wachstums unerlässlich", hieß es.

Laut US-Finanzminister Scott Bessent ist die Zustimmung fast aller Teilnehmer zu der Abschlusserklärung des G20-Vorsitzes ein Zeichen dafür, dass die Anwesenheit des russischen Vertreters bei dem Treffen in Asheville "keine Auswirkungen hatte".

Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe inne und hatten den russischen Finanzminister Anton Siluanow ohne Absprache mit den Partnern zu dem Treffen in Asheville eingeladen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) nannte dies "irritierend".

Er und die anderen Finanzminister und Notenbankchefs trafen erstmals seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine vor viereinhalb Jahren wieder persönlich auf den russischen Ressortchef. EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis sagte am Dienstag am Rande des G20-Finanzministertreffens, es sei "nicht der richtige Zeitpunkt", die Beziehungen zu Russland zu "normalisieren".

(V.Sørensen--DTZ)

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