Deutsche Tageszeitung - Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"

Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"


Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"
Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv" / Foto: © AFP

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Worten ein "konstruktives" Gespräche mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in der Ukraine geführt. "Ein weiteres Thema, über das wir sprachen, war die Lage im Roten Meer", sagte Macron am Montag nach dem Treffen mit Trump in New York Journalisten. "Wir hatten eine sehr gute Unterredung. Sie war sehr konstruktiv."

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Macron und Trump sind für die Generaldebatte der UN-Vollversammlung nach New York gereist. Das Gespräch der beiden Staatschefs dauerte etwa eine halbe Stunde. Macron will in der US-Ostküstenmetropole zudem den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.

Mit Trump habe er insbesondere darüber gesprochen, wie die Transportwege im Roten Meer "besser gesichert" werden könnten, sagte Macron nach dem Treffen. Zudem sei es darum gegangen, "wie wichtig es ist, unseren ukrainischen Freunden noch schneller und stärker mit Abfangjägern zu helfen".

Dem französischen Präsidenten zufolge war Trump "sehr aufgeschlossen". Beide Seiten waren demnach "in der Lage, auf diese beiden Konflikte, die für den Weltfrieden und unsere Sicherheit offensichtlich von Bedeutung sind, im Detail einzugehen".

Vor dem Treffen hatte Macron zugesichert, "ganz offen" mit Trump zu sprechen, wie aus seinem Umfeld verlautete. Für die französische Seite ging es demnach vor allem darum, Trump davon zu überzeugen, "die Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen" und "den Druck auf Russland zu verstärken".

Die USA versuchen seit Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus, ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu erreichen. Bisherige Gesprächsrunden unter Beteiligung von Unterhändlern der USA, Russlands und der Ukraine brachten keinen Durchbruch. Zuletzt bemühten sich die USA darum, die stockenden Verhandlungen wieder zu beleben.

Seit Teherans Blockade der wichtigen Straße von Hormus seit Beginn des Iran-Kriegs hat das Rote Meer zunehmend an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und damit dem Indischen Ozean verbindet, ist eine wichtige Route für den internationalen Schiffsverkehr, besonders für den Export von saudiarabischem Öl. Die Übernahme der Meerenge durch pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat den Schiffsverkehr dort jedoch erschwert.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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