Deutsche Tageszeitung - Trump: USA und Iran sprechen in New York drei Stunden miteinander

Trump: USA und Iran sprechen in New York drei Stunden miteinander


Trump: USA und Iran sprechen in New York drei Stunden miteinander
Trump: USA und Iran sprechen in New York drei Stunden miteinander / Foto: © AFP

Die USA und der Iran haben am Rande der UN-Vollversammlung in New York einen neuen Anlauf für eine Gesprächslösung unternommen. US-Präsident Donald Trump sprach am Dienstag in New York von einem "sehr produktiven Treffen", das rund drei Stunden gedauert habe. Später bestätigte er, dass sein Sondergesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner die US-Delegation geleitet hätten.

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Der Iran habe die Wahl zwischen "Größe" und "Auslöschung", sagte Trump weiter. Beide Seiten hätten ein weiteres Gespräch "in sehr naher Zukunft vereinbart". Witkoff und Kushner hatten vor dem vorläufigen Abbruch der Iran-Gespräche im Juni mit Teheran verhandelt.

Iranischen Staatsmedien zufolge leitete Außenminister Abbas Araghtschi die Delegation aus Teheran. Er habe Witkoff über die Bedingungen Teherans für eine Öffnung der Straße von Hormus informiert. Dazu gehörten das sofortige Ende der US-Seeblockade, die Auszahlung aller durch Sanktionen eingeforenen Vermögenswerte und ein Ende aller Kriegshandlungen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRIB.

In seiner Rede vor den UN-Staats- und Regierungschefs hatte sich Trump zuvor zuversichtlich geäußert, "schnell" ein Friedensabkommen mit dem Iran schließen zu können. "Ich glaube, wir werden ein Abkommen direkt nach der Wahl schließen", sagte er in Anspielung auf die US-Kongresswahlen am 3. November.

Der US-Präsident hatte den Iran-Krieg vor fast sieben Monaten mit ausgelöst. Bisherige Vorstöße für eine Friedenslösung verliefen jedoch im Sande. Vor allem wegen der Schließung der für den Welthandel wichtigen Meerenge von Hormus ist Trump innenpolitisch unter Druck. Seinen Republikanern droht bei den Kongresswahlen eine Niederlage, weil die Treibstoffpreise massiv gestiegen sind.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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