Deutsche Tageszeitung - Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer

Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer


Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer
Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer / Foto: © AFP/Archiv

Weil sie trotz der Sanktionen illegal Autos nach Russland verkauft haben sollen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gegen zwei Unternehmer aus Rheinland-Pfalz und der österreichischen Hauptstadt Wien. Sie sollen zwischen Herbst 2022 und Ende 2024 insgesamt 53 Autos und sechs Sattelschlepper nach Russland exportiert haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

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Um den illegalen Verkauf zu kaschieren, sollen sie die Fahrzeuge über Nachbarländer wie Kirgistan und Georgien nach Russland geliefert haben. Anfang September durchsuchten Ermittler die Wohn- und Geschäftsräume im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße und in Wien.

Das Amtsgericht hatte zuvor einen Vermögensarrest in Höhe von rund sieben Millionen Euro erlassen. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler unter anderem zwei Luxusautos sowie 85.000 Euro Bargeld.

Bei dem Unternehmer aus Rheinland-Pfalz fanden die Einsatzkräfte zudem zufällig drei Jagdgewehre und Munition. Gegen ihn wird auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

(A.Nikiforov--DTZ)

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