Deutsche Tageszeitung - Drei Jahre Jugendstrafe für jugendlichen IS-Sympathisanten - Sprengstoff gehortet

Drei Jahre Jugendstrafe für jugendlichen IS-Sympathisanten - Sprengstoff gehortet


Drei Jahre Jugendstrafe für jugendlichen IS-Sympathisanten - Sprengstoff gehortet
Drei Jahre Jugendstrafe für jugendlichen IS-Sympathisanten - Sprengstoff gehortet / Foto: © AFP/Archiv

Das Amtsgericht Augsburg hat einen jugendlichen IS-Sympathisanten zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt. In dem unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Verfahren gegen den zur Tatzeit 15-Jährigen wertete das Gericht die Unterstützung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) nach Angaben eines Gerichtssprechers am Donnerstag zu seinen Lasten. Auch eine große Menge an beschlagnahmtem Sprengstoff sei zu seinen Lasten bewertet worden. Zu Gunsten des Jugendlichen wertete die Kammer ein Teilgeständnis und von ihm erlittene eigene Verletzungen.

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Strafrechtlich wurden dem Teenager wegen Anschlagsplänen auf eine Synagoge die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, der vorsätzliche unerlaubte Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen, das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Nach früheren Angaben hatte er bei sich zu Hause eine große Menge an pyrotechnischen Gegenständen gehortet.

Medienberichten zufolge soll es sich um einen Jugendlichen aus dem Landkreis Augsburg handeln. Er soll im vergangenen Oktober beim Zünden einer selbstgebastelten Kugelbombe zwei Finger verloren haben. Bei den weiteren Ermittlungen sei der Verdacht gegen ihn aufgekommen. Gegen welche Synagoge er Anschlagspläne hegte, war nicht bekannt.

(I.Beryonev--DTZ)

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