Deutsche Tageszeitung - 2. Liga: Nordische Wachablösung an der Spitze

2. Liga: Nordische Wachablösung an der Spitze


2. Liga: Nordische Wachablösung an der Spitze
2. Liga: Nordische Wachablösung an der Spitze / Foto: ©

Wachablösung im Norden: Der Hamburger SV hat Weihnachtsmeister Holstein Kiel überholt und ist an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga gesprungen. Der HSV (29 Punkte) gewann am 14. Spieltag 3:1 (2:1) gegen Jahn Regensburg, die Kieler (28) unterlagen überraschend 1:2 (0:2) gegen den VfL Osnabrück. Den Nordlichtern auf den Fersen bleibt die SpVgg Greuther Fürth. Das Kleeblatt (27) setzte sich 2:1 (2:0) gegen Kellerkind FC St. Pauli durch.

Textgröße ändern:

David Kinsombi (21.), Simon Terodde (39.) und Bakery Jatta (62.) trafen für die Hamburger, die den vierten Dreier in Folge feierten. Max Besuschkow (33.) hatte für Regensburg zwischenzeitlich ausgeglichen. Für den Jahn war es das vierte Ligaspiel ohne Sieg in Serie.

Die zuvor fünfmal in Folge siegreichen Kieler mussten sich wieder einmal ihrem Angstgegner aus Osnabrück geschlagen geben. Niklas Schmidt (27.) und Sebastian Kerk (42.) Freistoß trafen für die Gäste, die bereits die vorherigen sechs Pflichtspielvergleiche mit Holstein gewonnen hatten. Das Tor von Ahmet Arslan (90.+3) brachte nichts mehr.

Fürth hat die schwarze Serie des zunehmend abstiegsbedrohten FC St. Pauli verlängert. Julian Green (24./Handelfmeter) und Havard Nielsen (27.) nutzen dabei Missgeschicke der Elf vom Millerntor. Der Anschlusstreffer von Leon Flach (82.) kam zu spät. St. Pauli hängt nach elf Spielen ohne Sieg und sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Partien auf dem vorletzten Tabellenplatz fest.

Derweil sind die vagen Aufstiegshoffnungen von Erzgebirge Aue etwas größer geworden. Die Veilchen gewannen gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 3:1 (1:1) und dürfen bei nur fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsrang weiter von der Bundesliga träumen. Fabio Kaufmann hatte die Gäste in der 17. Minute in Führung gebracht. Florian Krüger (42. und 67.) sowie Pascal Testroet (88.) sorgten jedoch für den Auer Sieg.

Einem Erfolg verbuchte auch Hannover 96. Nach vier erfolglosen Versuchen in den bisherigen Begegnungen setzten sich die Niedersachsen 4:0 (1:0) gegen den SV Sandhausen durch. Durch den Sieg vergrößerte Hannover die Abstiegssorgen der Kurpfälzer. Marvin Ducksch (23. und 52.) sowie Patrick Twumasi (48. und 89.) trafen für 96, das sich ins obere Tabellen-Mittelfeld hochgearbeitet hat. Sandhausen bleibt Drittletzter.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Kompany: Keine Einmischung in Nagelsmanns Pläne

Vincent Kompany hat Manuel Neuer noch einmal in den höchsten Tönen gelobt, in die WM-Kaderplanung von Bundestrainer Julian Nagelsmann will sich der Coach des deutschen Meisters Bayern München aber nicht einmischen. Nagelsmann habe jetzt "diesen vollen Druck, den Kader für die WM zusammenzustellen", sagte Kompany vor dem Saisonfinale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln und ergänzte: "Ich werde ihm die Ruhe geben, seinen Kader zu bauen, ohne dass ich da eine Meinung abgebe."

Nach Abstieg der Tennis-Frauen: Beltz sieht keine "Krise"

Teamchef Torben Beltz sieht trotz des jüngsten Abstiegs in die Drittklassigkeit keine Krise bei den deutschen Tennis-Frauen. "Von einer Krise würde ich nicht sprechen. 'Umbruch' trifft es deutlich besser", sagte der 49-Jährige im Interview des Nachrichtenportals web.de News: "Dafür sehe ich zu viel Potenzial im Nachwuchsbereich."

Justizministerin Hubig kündigt strengere Regeln gegen Ticket-Abzocker an

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will schärfer gegen überhöhte Preise auf dem Ticketzweitmarkt vorgehen. "Ein Blick in andere Länder zeigt: Auch auf nationaler Ebene kann man den Ticketzweitmarkt wirksam regulieren. Diese Möglichkeiten will ich nutzen", sagte Hubig der "Bild"-Zeitung vom Freitag. Konzerte, Fußballspiele und andere Veranstaltungen dürften nicht nur denjenigen offenstehen, die sich "die horrenden Preise auf dem Zweitmarkt leisten können".

DFB-Ausfall droht: Gwinns Schulter muss operiert werden

Den deutschen Fußballerinnen droht der Ausfall von Kapitänin Giulia Gwinn für die entscheidenden Qualifikationsspiele um das direkte WM-Ticket. "Es ist Fakt, dass die Schulter operiert werden muss", sagte die Rechtsverteidigerin nach dem Pokal-Triumph mit dem FC Bayern am Donnerstagabend bei Sky.

Textgröße ändern: