Deutsche Tageszeitung - Ständige Aufholjagden: Salihamidzic sorgt sich um Lewandowski

Ständige Aufholjagden: Salihamidzic sorgt sich um Lewandowski


Ständige Aufholjagden: Salihamidzic sorgt sich um Lewandowski
Ständige Aufholjagden: Salihamidzic sorgt sich um Lewandowski / Foto: ©

Sportvorstand Hasan Salihamidzic sorgt sich angesichts der aufreibenden Spielweise von Bayern München um Weltfußballer Robert Lewandowski. Wenn der Rekordmeister seine Spiele endlich frühzeitiger entscheiden würde, "kann er auch mal rausgehen", sagte Salihamidzic bei Sky: "Ich brauche ihn nicht in der 90. Minute auf dem Platz. Er muss gesund bleiben, das ist das Wichtigste!"

Textgröße ändern:

Beim 5:2 (0:2) zum Jahresauftakt gegen den FSV Mainz 05 mussten die Bayern zum achten Mal in Serie einem Rückstand hinterherlaufen. "Lewa" stellte den Sieg mit zwei späten Toren (76., Foulelfmeter und 82.) sicher. Zu den acht Aufholjagden (fünf Siege, drei Remis) steuerte der 32-Jährige neun Treffer bei.

Nach 14 Spieltagen hat der Pole nun schon unglaubliche 19-mal getroffen. "Ich bin überzeugt, dass Robert Lewandowski mit dieser Mannschaft den Rekord von Gerd Müller bricht", sagte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Der legendäre Bayern-"Bomber" hatte 1971/72 seither unerreichte 40 Saisontore erzielt.

"Der Rekord ist mir total wurscht", sagte Salihamidzic (44), "natürlich würde ich ihm das gönnen, ich traue dem Lewa alles zu. Aber das ist nicht das, was ich unbedingt brauche. Ich brauche den Lewa auf dem Platz." Und zwar im Vollbesitz seiner Kräfte.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nach Mega-Rotation: USA unterliegen Türkei

Lange Gesichter bei den Hollywood-Stars: WM-Gastgeber USA hat vor dem Start der K.o.-Runde einen Stimmungsdämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino verlor nach einer Mega-Rotation ihr sportlich bedeutungsloses drittes Gruppenspiel 2:3 (1:2) gegen die Türkei und verpasste eine makellose Gruppenphase. Die Türkei verabschiedete sich erhobenen Hauptes von ihrer ersten WM seit 24 Jahren.

Erste K.o.-Runde: Noch vier deutsche Gegner möglich

Die Zahl der potenziellen Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der WM hat sich auf vier reduziert: Nach dem Ende der Vorrunde in den Gruppen A, B, C, D und F kommen als mögliche Gegner nur noch Südkorea (A), Schottland (C), Paraguay (D) und Schweden (F) infrage. Bosnien-Herzegowina als bereits fest qualifizierter Dritter der Gruppe B spielt am Donnerstag (2. Juli) in Santa Clara gegen die USA.

Remis reicht: Australien zieht in K.o.-Runde ein

Geteilte Punkte, doch nur einer jubelt: Australien ist in einem über weite Strecken ereignislosen Duell mit Paraguay in die K.o.-Phase der Fußball-Weltmeisterschaft eingezogen. Der Mannschaft von Trainer Tony Popovic reichte in Santa Clara ein fades 0:0, um sich den zweiten Platz in der Gruppe D zu sichern. Während die Socceroos nun Klarheit haben, müssen sich die Südamerikaner auf Rang drei mit guter Ausgangslage noch etwas gedulden.

Ein Fehler? Neuer wiegelt ab

Manuel Neuer war pikiert. Ob er das entscheidende Gegentor beim 1:2 (1:1) im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador auf seine Kappe nehme? "Nein", antwortete der DFB-Rückkehrer entschieden, als handle es sich bei der Frage um eine Majestätsbeleidigung.

Textgröße ändern: