Deutsche Tageszeitung - Ford stürzt bei Riesenslalom in Adelboden schwer

Ford stürzt bei Riesenslalom in Adelboden schwer


Ford stürzt bei Riesenslalom in Adelboden schwer
Ford stürzt bei Riesenslalom in Adelboden schwer / Foto: ©

Der alpine Riesenslalom beim Weltcup im Schweizerischen Adelboden ist von einem schweren Sturz des Amerikaners Tommy Ford überschatttet worden. Der 31 Jahre alte Skirennläufer war auf dem legendären Chuenisbärgli kurz vor dem Ziel schwer gestürzt und mit dem Kopf auf die eisharte Piste gekracht.

Textgröße ändern:

Ford, mit der Startnummer vier ins Rennen gegangen, war offenbar kurzzeitig bewusstlos. Er wurde fast 20 Miuten auf der Piste versorgt und anschließend mit dem Helikopter abtransportiert. "Das hat nicht so gut ausgeschaut", sagte der zu diesem Zeitpunkt führende Schweizer Loic Meillard im ZDF. Das Rennen war knapp 30 Minuten unterbrochen.

Schon am Freitag hatte sich der Norweger Lucas Braathen beim ersten Riesenslalom in Adelboden am Knie verletzt. Der 20 Jahre alte Sieger von Sölden erlitt bei einem Sturz eine Seitenbandverletzung im Knie und muss operiert werden. Für Supertalent Braathen ist die Saison beendet.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Heimpleite gegen Häcken: Frankfurts Finaltraum in weiter Ferne

Für die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ist das ersehnte Europa-Cup-Endspiel in ganz weite Ferne gerückt. Nach schwachem Start und schweren Patzern unterlag das Team um Kapitänin Laura Freigang im Halbfinal-Hinspiel dem schwedischen Meister BK Häcken mit 0:3 (0:1). Das Rückspiel in Göteborg findet am 2. April (18.30 Uhr) statt.

Sturz- und Protest-Chaos: Kanter Dritter bei Ronde van Brugge

Der deutsche Sprinter Max Kanter hat beim von mehreren Stürzen und einer gefährlichen Protestaktion überschatteten Eintagesrennen Ronde van Brugge (Brügge-Rundfahrt) einen Überraschungssieg knapp verpasst. In einem chaotischen Finale musste sich der 28-Jährige vom Team XDS Astana im Massensprint als Dritter nur den Topstars Dylan Groenewegen (Jayco AlUla/Niederlande) und Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech/Belgien) geschlagen geben.

Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS

Der senegalesische Fußballverband zieht nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof. "Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigt den Eingang einer Berufung des senegalesischen Fußballverbands gegen den afrikanischen Fußballverband und den königlichen marokkanischen Fußballverband", hieß es in einer Mitteilung des in der Schweiz ansässigen CAS am Mittwoch.

Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"

Kai Havertz fühlte sich, als wäre er nach einer langen Reise wieder zu Hause. "Ich habe die Jungs vermisst. Für die Nationalmannschaft aufzulaufen, die Hymne zu singen, es ist etwas ganz Besonderes", sagte der Rückkehrer zum DFB-Team am Mittwoch in Herzogenaurach. Aber auch: "Es war eine sehr schwierige Zeit."

Textgröße ändern: